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Smart City
Katharina Hammer, Peter Prenner 
Oktober 2016
Das wichtigste auf einen Blick
?  Unter den Schlagworten Smart City werden welt-
weit Zukunftskonzepte f�r St�dte pr�sentiert. Eine 
einheitliche Definition fehlt, die Ans�tze und Stra-
tegien, die verfolgt werden, sind unterschiedlich, 
doch der Grundtenor lautet: Um zukunftsf�hig zu 
sein, m�ssen St�dte smarte Konzepte entwickeln. 
Zu den Eckpfeilern geh�ren meist Energie- und 
Ressourceneffizienz, moderne Informations- und 
Kommunikationstechnologien (IKT), intelligente 
Vernetzung, Mobilit�t und Governance.
?  Im Rahmen von technologischen Neuerungen, 
vernetzen Informations- und Kommunikations-
technologien, der verst�rkten  Zusammenarbeit 
st�dtischer Infrastrukturen und privater Unterneh-
men ergeben sich auch Gefahren in den Bereichen 
Daten- und KonsumentInnenschutz wie auch der 
Vernachl�ssigung sozialer Fragen.
Worum es geht
Die Smart City gilt derzeit als innovatives Stadtent-
wicklungskonzepte f�r wachsende St�dte. Vielen 
urbanen Zentren wird in den kommenden Jahren 
Wachstum prognostiziert. Bis 2050 sollen bis zu 
70% der Menschen in St�dten leben, schon jetzt tut 
das bereits die H�lfte. Sch�tzungen zufolge werden 
hier zwischen 60 und 80% der weltweit produzier-
ten Energie verbraucht und 75% der Treibhausgase 
emittiert. Hier steht man vor der Herausforderung 
Stadtgebiete zuk�nftig effizient zu gestalten. Welt-
weit finden sich heute in St�dten Strategien, Prozes-
se und Konzepte die unter dem Begriff Smart City 
subsumiert werden. Es lassen sich grob drei Typen 
von Smart Cities unterscheiden, erstens real exis-
tierende St�dte die durch technische Neuerungen 
einen Wandel vollziehen wollen (z.B: Kopenhagen, 
Amsterdam, Barcelona, Wien). Die zweite Gruppe 
sind St�dte bei denen in rasanten, gro�r�umigen 
Projekten neue Technologien implementiert werden 
(z.B.: Intelligent Operations Center, eingerichtet von 
IBM in Rio de Janeiro). Drittens finden sich Projek-
te monumentalen Ausma�es, hier werden St�dte 
am Rei�brett geplant und neu aus dem Boden ge-
stampft, diese folgen Smart City Prinzipien (z.B.: 
New Songdo in S�dkorea, Masdar City in den Verei-
nigten Arabischen Emiraten). Es zeigt sich, dass Pro-
jektinhalte und Strategien die im Rahmen von Smart 
City Konzepten verfolgt werden sehr unterschiedlich 
sein k�nnen. Eine einheitliche Definition einer Smart 
City fehlt bis dato. Es gibt aber einen Grundtenor, 
der lautete: Um zukunftsf�hig zu sein m�ssen St�d-
te smarte-Konzepte entwickeln. Zu den Eckpfeilern 
geh�ren meist Energie- und Ressourceneffizienz, 
moderne Informations- und Kommunikationstech-
nologien (IKT), intelligente Vernetzung, Mobilit�t und 
Governance. H�ufig wird im Rahmen der Umsetzung 
eng mit gro�en Unternehmen zusammengearbeitet. 
Dabei entsteht die Gefahr der 
Normierung des �Smart City� Begriffs entlang indus-
triegesteuerter Interessen. Reine Effizienzbem�hun-
gen basierend auf technischen L�sungen, sind in der 
Regel wenig zielf�hrend, daf�r aber f�r einzelne Un-
ternehmen, die daf�r ben�tigte innovative Produkte 
und Dienstleistungen anbieten, extrem attraktiv, weil 
hoch profitabel. Auch Fragen des KonsumentInnen- 
und Datenschutzes werden im Rahmen von Smart 
City Entwicklungen oft nur unzureichend ber�cksich-
tigt. 
AK Policy PAPer
        

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