Full text: Gesundheitliche Auswirkungen chronischer Verkehrslärmbelastungen (Nr 04)

Die aktuelle Ausgabe der „Umwelt & Verkehr – Fakten und Positionen“ wid-
met sich dem Thema „Verkehrslärmschutz“ und präsentiert einen Beitrag 
von Prof. Peter Lercher zur Frage, was die im Oktober vorgestellten WHO- 
Leitlinien für Umgebungslärm für Europa in Bezug auf Straßen- und Schie-
nenverkehrslärm aussagen und welche Bedeutung sie für die in Österreich 
in der Lärmaktionsplanung angewandten Schwellenwerte haben. Eine Kurz-
fassung des Beitrags ist soeben in der 4. Ausgabe 2018 der Zeitschrift 
„Wirtschaft und Umwelt“ erschienen.  
 
Peter Lercher war bis 2015 ao.Univ.Prof. für Sozialmedizin an der Medizini-
schen Universität Innsbruck, seit 2010 als Leiter dieser Sektion. Er hat in 
dieser Zeit entscheidende Studien zu diesem Thema durchgeführt, die in 
großen Umwelt-Verträglichkeitsprüfungen (Unterinntaltrasse, BBT) als 
Grundlage zum Schutz der Bevölkerung eingingen. 
 
Der Beitrag zeigt deutlich, dass die WHO-Leitlinien in Österreich zum Anlass 
genommen werden sollten, die Schwellenwerte der Aktionsplanung dem 
aktuellen Stand des Wissens anzupassen. Außerdem würden Lärmaktions-
pläne auf Ortsebene – und zwar nicht nur für Ballungsräume – eine gute 
Grundlage für eine systematische und rationale Prävention von lärminduzier-
ten Gesundheitsstörungen darstellen. 
 
Eine interessante und informative Lektüre wünscht 
 
Die Redaktion 
  
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