Full text: Arbeitsrecht (129)

den soll, und der Beitrag zur Entwicklung flexibler Arbeitsformen durch Schaffung eines angemessenen Rahmens für den Einsatz von Leiharbeit. Der Grundsatz der Nichtdiskrimi- nierung ist in dieser Richtlinie besonders beachtenswert, da er im Gegensatz zu den Diskri- minierungsbestimmungen in der Teilzeitrichtlinie (97/81/EG) und Befristungsrichtlinie (1999/70/EG) keine Rechtfertigung der Schlechterstellung aus sachlichen Gründen vor- sieht. Die wesentlichen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen der Leiharbeitnehmer müssen während der Dauer ihrer Überlassung mindestens denjenigen entsprechen, die für sie gelten würden, wenn sie unmittelbar für den gleichen Arbeitsplatz eingestellt worden wären. Die Umsetzung der Richtlinie erfolgte va mit der AÜG-Novelle BGBl I 98/2012150. 2.8.4.10. 90 Europäisches Arbeitsrecht 8453; EuGH 25. 10. 2001, C-493/99, Kommission/Deutschland, Slg 2001, I-8163; EuGH 10. 2. 2000, C- 202/97, Fitzwilliam Executive Search, Slg 2000, I-883; Riesenhuber, Europäisches Arbeitsrecht (2009), 336 f; Egger, Arbeits- und Sozialrecht in der EU und die österreichische Rechtsordnung2 (2005), 377; s auch Hießl, Leiharbeit in Europa – aktuelle Fragestellungen, ZESAR 2011, 427. 150 Zur Umsetzung s 9.1; Schörghofer, Zur Umsetzung der Leiharbeits-RL im AÜG, ZAS 2012, 336; Pöschl/Unter- rieder, Novelle zum AÜG – Neue Pflichten für Beschäftiger und Überlasser, ecolex 2012, 999.

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