Full text: Arbeitszeiten von Paaren

Paararbeitszeiten 
 
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W�nsche 
Die Arbeitszeitw�nsche von Menschen in einer Partnerschaft mit und ohne Kinder unter 
15 Jahren werden sehr stark vom derzeitigen Stundenausma� beeinflusst. Menschen, die 
teilzeitbesch�ftigt sind, w�nschen sich ein h�heres Stundenausma�. Dies trifft am 
st�rksten auf M�nner mit Kindern unter 15 Jahren zu. Aber auch Frauen in Teilzeit 
w�nschen sich � mit und ohne Kinder � eine um ca. 2 Stunden pro Woche h�here 
Arbeitszeit. Im Gegensatz dazu w�nschen sich alle Vollzeitbesch�ftigten im Durchschnitt 
eine um zwei bis drei Stunden niedrigere Arbeitszeit. Besonders h�ufig wird der Wunsch 
nach niedrigerer Arbeitszeit von Besch�ftigten mit sehr hohen Arbeitsstunden (46 und 
mehr Stunden pro Woche) ge�u�ert. In dieser Gruppe m�chte mehr als die H�lfte der 
Personen die Arbeitszeit reduzieren. Bei diesem Wunsch gibt es kaum Unterschiede 
zwischen Frauen und M�nnern und Personen mit oder ohne Kinder im Haushalt.  
Nach Branchen betrachtet w�nschen sich Frauen in Teilzeit vor allem im Bereich �Kunst 
und Unterhaltung�, aber auch in der Branche �Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen 
Dienstleistungen� und in der �Beherbergung und Gastronomie� h�here Arbeitszeiten.  
Weniger Arbeitsstunden w�nschen sich vollzeiterwerbst�tige M�nner mit Kindern vor 
allem in den �Freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen�, der 
�Information und Kommunikation� und der �Beherbergung und Gastronomie�. Diese 
Branchen sind durchwegs von hohen Arbeitszeiten gekennzeichnet.  
Ein m�glicher Zusammenhang zwischen den Arbeitszeitw�nschen von Frauen und dem 
Arbeitszeitausma� des Partners konnte bei der Betrachtung im Aggregat nicht festgestellt 
werden.  
 
Die Wirkung von politischen Ma�nahmen: einkommensabh�ngiges Kinder-
betreuungsgeld, der kontinuierliche Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes, der 
Gratiskindergarten in Wien, die Elternteilzeit und der Papamonat im �ffentlichen 
Dienst 
Direkte Wirkungen dieser Ma�nahmen lassen sich anhand der statistischen Befragungs-
daten nicht feststellen, da im Rahmen der MZ-Arbeitskr�fteerhebung nicht nach der 
Inanspruchnahme oder der Bedeutung dieser Ma�nahmen f�r die Paare gefragt wurde.  
Zugleich kann � wie im Bericht schon mehrmals erw�hnt � beobachtet werden, dass 
Frauen im Jahr 2015 nach der Geburt von Kindern im Schnitt um ein bis zwei Jahre fr�her 
wieder auf den Arbeitsmarkt kommen und ihre Teilzeit-Arbeitszeit h�ufig erh�hen 
m�chten. Die deutliche Verbesserung des Kinderbetreuungsangebotes und die 
beobachteten Verschiebungen in den Erwerbsmustern von Frauen mit kleinen Kindern 
fallen in einer Weise zusammen, die auf eine Wirkung dieser Ma�nahmen schlie�en l�sst. 
M�tter, die meist in Teilzeit arbeiten, w�nschen sich mehr Stunden. Ein weiterer Ausbau 
der Kinderbetreuungsangebote kann in Zukunft helfen, diese W�nsche auch zu 
realisieren. Begleitende Ma�nahmen, wie mehr M�glichkeiten zur Aufstockung der
        

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