Title:
Arbeitszeiten von Paaren
Creator:
Stadler, Bettina Wikipedia Mairhuber, Ingrid Wikipedia
PURL document:
urn:nbn:at:at-akw:g-2227215
PURL:
https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/image/AC15011657/7/
Paararbeitszeiten 
 
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Im dritten Berichtsteil wird schlie�lich die gew�nschte Arbeitszeit von Menschen in 
Paarhaushalten mit und ohne Kindern unter 15 Jahren in den Blick genommen und mit 
der Normalarbeitszeit verglichen. Dort soll aufgezeigt werden, welche Personengruppen 
entsprechend ihrer gew�nschten Arbeitszeit arbeiten k�nnen und wer sich mehr oder 
weniger Arbeitsstunden w�nscht. Forschungsleitend f�r die Analyse in diesem Teil sind 
folgende Fragen:  
� W�nschen sich V�ter niedrigere Arbeitszeiten als M�nner ohne Kinder im 
Haushalt? W�nschen sich erwerbst�tige Frauen mit oder ohne Kinder h�here 
Arbeitszeiten?  
� Gibt es Branchen, in denen Wunsch und tats�chlich geleistete Arbeitszeit von 
V�tern weiter auseinanderliegen als in anderen Branchen? Gibt es Branchen, in 
denen sich besonders viele M�tter h�here Arbeitszeiten w�nschen? 
� Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Stundenausma� des Partners und 
dem Arbeitszeitwunsch von M�ttern? 
� Gibt es ein besonders h�ufig gew�nschtes gemeinsames Stundenausma� von 
Paaren?  
Am Ende des Berichts werden die wichtigsten Ergebnisse zu einem Fazit zusammen-
gefasst. Dort wird abschlie�end auch diskutiert, ob die Ergebnisse der Analysen m�gliche 
Effekte politischer Ma�nahmen, wie der Einf�hrung der Elternteilzeit 2004, des Gratis-
Kindergartens in Wien 2009, des einkommensabh�ngigen Kinderbetreuungsgeldes 2010, 
des kontinuierlichen Ausbaus des Kinderbetreuungsangebotes oder des Papamonats im 
�ffentlichen Dienst 2011, erkennen lassen.  
3. DATENBASIS UND DEFINITIONEN 
Als Datenbasis f�r die Untersuchung werden Jahresdatens�tze der Mikrozensus-
Arbeitskr�fteerhebung der Jahre 2005, 2010 und 2015 herangezogen. Der Mikrozensus 
ist eine repr�sentative Befragung der gesamten �sterreichischen Bev�lkerung. Die 
Stichprobe wird aus dem Zentralen Melderegister gezogen, wobei die gesetzliche 
Auskunftspflicht sehr hohe Aussch�pfungsraten zur Folge hat (Kytir/Stadler 2004). Die 
Basis f�r die Stichprobe stellen Haushalte dar, wobei ein Haushalt mehrere Familien 
umfassen kann. Hier wurde pro Haushalt nur eine Familie ausgew�hlt. Ev. noch 
zus�tzlich im Haushalt lebende weitere Familien wurden aus der Stichprobe 
ausgeschlossen.4 
Die Mikrozensuserhebung wird in ihrer derzeitigen Form seit 2004 durchgef�hrt und 
bietet somit die M�glichkeit, Ver�nderungen �ber die Zeit hinweg zu beobachten. 
�hnliche Erhebungen mit vergleichbaren Fragen werden in allen europ�ischen L�ndern 
und dar�ber hinaus durchgef�hrt.  
Die meisten Fragen des Mikrozensus beziehen sich bei allen Haushalten auf eine 
bestimmte, vorher festgelegte Referenzwoche. Diese Referenzwochen sind �ber das 
gesamte Jahr verteilt. F�r die Analyse von Arbeitszeitinformationen hat dies gro�e 
                                                 
4  Hierbei handelt es sich h�ufig um die Gro�eltern.
        

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