Full text: Pflichtpraktikum für Handelsschulen

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durch. Auf diese Weise konnte ich die SchülerInnen während der 
Vorbereitungs- und Bewerbungsphase bis zur Durchführung sowie dem 
Abschluss der Praktika begleiten. 
Voraussetzung für das gute Gelingen dieser Forschungsarbeit war das große 
Interesse der jeweiligen Schulleiterinnen und –leiter und vor allem auch der für 
die Abwicklung des Praktikums zuständigen FachbetreuerInnen an dieser 
Studie, die gerne für Fragen zur Verfügung standen. Ich wurde in allen acht 
Schulen sehr freundlich von meinen direkten AnsprechpartnerInnen und zum 
Großteil auch von der jeweiligen Schulleitung empfangen. Es war mir oft 
möglich, mich kurz mit der jeweiligen Schulleitung zu unterhalten und meist 
konnte ich ausführlich mit einer oder mehreren Lehrpersonen über das 
Pflichtpraktikum reden. Bei den Terminvereinbarungen gab es ebenso wenige 
Probleme wie beim Organisieren eines passenden Raums, in dem ich ungestört 
mit den SchülerInnen sprechen konnte.  
Eine wichtige Hilfestellung waren die nach jeder Befragungsrunde 
durchgeführten Gesprächsrunden in den Räumen der AK Wien. Die 
AuftraggeberInnen dieser Studie kommentierten nicht nur die jeweiligen 
Zwischenberichte, sondern stellten zusätzliche Überlegungen an, welche 
weiteren Gesichtspunkte rund um das Thema Pflichtpraktikum zu beachten 
sind. Diese Besprechungen waren ein wichtiges Korrektiv aber auch eine 
Bestätigung meiner jeweiligen Forschungsbemühungen. 
Die nunmehr vorliegenden Ergebnisse wären ohne das kooperative Verhalten 
der HAS SchülerInnen undenkbar. Ich habe die meisten SchülerInnen 
insgesamt vier Mal kontaktiert. Vom Erstkontakt an war es mir wichtig, eine gute 
Gesprächsatmosphäre mit den SchülerInnen herzustellen.  
Trotz meiner großen Erfahrung Gespräche in Gang zu setzen, musste ich mich 
erst an die jungen GesprächspartnerInnen gewöhnen. So ist mir aufgefallen, 
dass der allererste Befragungsdurchgang in einer Wiener HAS kürzer verlaufen 
ist als spätere Befragungen an anderen Schulstandorten, wo ich mich 
zunehmend besser auf die 15- bis 17-jährigen HAS SchülerInnen einstellen 
konnte. Schnell lernte ich, welches Verhalten im Gespräch mit ihnen von Vorteil 
war.  
So vermied ich nach ein paar fehlgeschlagenen Versuchen den SchülerInnen 
Wissensfragen zu stellen. Ungünstig war zum Beispiel folgende Fragestellung:
        

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