Full text: Arbeitswege und Arbeitszeit - Zeit für mein Leben (61)

Auf der Personenebene werden ausgewählte soziodemografische Merkmale, wie auch Merkmale zu 
Betreuungsaufgaben, Führerscheinbesitz etc. betrachtet. 
 
Die Möglichkeit, einen Teil des Arbeitspensums von zu Hause aus zu erledigen, kann einen Einfluss auf 
die Mobilität von Erwerbstätigen haben – Arbeitswege fallen bei mehreren Arbeitsstunden zu Hause 
teilweise weg. Bei der Mobilitätserhebung 2013/2014 geben 19 % der erwerbstätigen ÖsterreicherInnen 
an, Homeoffice zu nutzen (Abbildung 14). In Wien ist der Anteil „Homeoffice/Telearbeit“ mit 24 % am 
höchsten, in Burgenland mit 14 % am niedrigsten. Mehr Männer als Frauen geben an, von zu Hause 
aus arbeiten zu können. Burgenland bildet hier die Ausnahme, da in diesem Bundesland 16 % der 
Frauen aber nur 12 % der Männer die Frage nach Homeoffice/Telearbeit bejahen. Homeoffice bzw. 
Telearbeit wird von erwerbstätigen Personen aller Altersklassen genutzt – ein Trend zeigt jedoch ein 
wenig mehr zu den älteren Personen ab 45 Jahren. EPUs und neue Selbständige ohne Büroinfrastruktur 
haben sich vermutlich häufiger angesprochen gefühlt. 
 
Abbildung 14: Erwerbstätige Personen nach Homeoffice/Telearbeit und Geschlecht. 
Vergleich Österreich, VOR, Wien, Niederösterreich und Burgenland. 
Daten aus der Mobilitätserhebung „Österreich unterwegs 2013/2014".
        

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