Full text: Neue EU-Gesetze zu Digitalen Dienstleistungen & Digitalem Binnenmarkt (1)

einen Blick auf eu & international Neue EU-Gesetze zu Digitalen Dienstleistungen & Digitalem Binnenmarkt Ille ga le Inh alt e Illegale Inhalte Frank EY | Juli 2022 MEhr rEchtE Für INtErNEtNUtzEr:INNEN – aBEr raUM Für VErBEssErUNGEN Ein Ende der Narrenfreiheit für die großen digitalen Konzerne – das ist das ziel einer reihe von neuen EU-Gesetzen, die nun im Juli 2022 von den EU-Institutionen verabschiedet wurden. Bislang umgingen Online-Plattformunternehmen oft regelungen zum schutz von Beschäftigten und Konsument:innen. Im Unterschied zu Betrieben vor Ort fanden die entsprechenden Gesetze aufgrund unterschiedlichster tricks der Digitalkonzerne bislang kaum anwendung. Das verzerrt den Wettbewerb und gefährdet arbeitsplätze wie auch Konsument:innenrechte. hohe Gewinne, wenig Verantwortung für digitale Unternehmen Große Digitalkonzerne jubeln, nicht zuletzt wegen der Covid-19-Pandemie, über Rekordumsätze und –gewinne. Rund 73 Prozent der Internetnutzer:in- nen in der EU kaufen bereits über das Internet ein. 757 Milliarden Euro Umsatz haben die Online-Händler in der Europäischen Union 2020 gemacht, Tendenz weiter steigend. In Österreich shoppen rund 76 Prozent der Bevöl- kerung zwischen 16 und 74 Jahre im Internet, dabei werden ca 8,9 Mrd. Euro über die Online-Märkte umgesetzt. Impressum Herausgeberin und Medieninhaberin Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 20–22, Telefon +43 1 501 650 · Offenlegung gem § 25 des Mediengesetzes siehe wien.arbeiterkammer.at/impressum · Zulassungsnummer AK Wien 02Z34648 M · Redaktion Sarah Bruckner, Frank Ey, Lukas Oberndorfer, Oliver Prausmüller, Henrike Schaum, Norbert Templ, Valentin Wedl · Grafik Julia Stern · Verlags- und Herstellungsort Wien · Blattlinie Die Meinungen der AutorInnen · Kostenlose Bestellung unter http://wien.arbeiterkammer.at/ Konsument:innen auf den Online-Plattformen in den Ländern der Europäischen Union Quelle: Europäische Union, 2021 Internetnutzer:innen in der EU (16–74 Jahre, EU, 2020) 73 % kaufen online ein 326,8 Millionen Online-Kunden werden geschützt Die Gefahren beim shopping auf Online-Plattformen Bislang sind mit Einkäufen auf Online-Plattformen jedoch auch Risiken und Probleme verbunden: Konsument:innen bekommen immer wieder mangelhafte Produkte geliefert , die Informationen über Produkte und Leistungen auf Händler-Websiten sind manchmal geschönt oder falsch, im schlimmsten Fall kommt bezahlte Ware beim Kunden gar nicht erst an. Zudem soll Hass im Internet Einhalt geboten werden.

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