Full text: Die COVID-19 Gesundheits- und Arbeitsmarktkrise und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung (211)

IHS Steiber I Die COVID-19 Gesundheits- und Arbeitsmarktkrise & ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung 1 1 Einleitung und Kontext der Studie Die COVID-19 Pandemie und die damit im Zusammenhang stehenden gesundheitlichen Risiken, Beschränkungen der Wirtschaft und Arbeitswelt stellen eine Belastungsprobe für alle Bevölkerungsgruppen dar. Ziel der vorliegenden Studie ist eine Untersuchung der Auswirkungen dieser Belastungen in Österreich sowohl hinsichtlich der ökonomischen Folgen für Familien als auch in Bezug auf die Konsequenzen für Arbeitsbedingungen und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Während es eine Reihe von Studien gibt, die auf Umfragen basieren, welche in einer frühen Phase der Pandemie (z.B. während des ersten Lock-Downs) durchgeführt wurden, befasst sich diese Studie mit den mittelfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die in Österreich lebende Bevölkerung. Im Juni 2020 wurde eine Panel-Studie gestartet, bei der 2.000 in Österreich lebende Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren zu ihrer aktuellen Situation im Vergleich zu ihrer Situation im Februar 2020 befragt wurden. In der Zeit der Datenerhebung (18. Juni bis 2. Juli) war der erste weitgehende Lock-Down (Mitte März bis Mitte April) vorüber, die Schulen hatten wieder geöffnet und der Ferienbeginn stand unmittelbar bevor. Während die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkten Arbeitslosen inkl. der SchulungsteilnehmerInnen zwischen Mitte März und Mitte April von rund 376 Tausend auf rund 588 Tausend Personen anstieg (Höchststand 13. April 2020, Abbildung 1), fiel diese Zahl bis zum Beginn der Befragung auf rund 479 Tausend bzw. während der zwei Wochen dauernden Befragungszeit auf rund 448 Tausend. Abbildung 1: Kontext der Studie: Entwicklung des Arbeitsmarkts

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