Full text: Arbeit & Wirtschaft - 1996 Heft 02 (02)

Mitgliederbefragung in den Arbeiterkammern: »Ja zur AK!« In diesem Beitrag erklärt der Direktor der Wiener Arbeiter¬ kammer den Ablauf der Mitglie¬ derbefragung und beschäftigt sich auch nochmals mit den Argumenten pro und kontra Kammern speziell im Zusam¬ menhang mit dieser Befragung: »No-na-Frage« oder einzige wirklich ehrliche Fragestellung? Welche politische Bedeutung und welche rechtlichen Konse¬ quenzen hat diese Befragung? Wie laufen die Befragungen in anderen gesetzlichen Inter¬ essenvertretungen (Kammern)? Wie sind die Betriebsräte in diese Befragung eingebunden? Nach weiteren Reformschritten und gründlichen Vorarbeiten ist es jetzt soweit: Die Arbeiterkammern stellen sich in der ersten Hälfte des Jahres 1996 ihren Mitgliedern mit der Frage (abge¬ stimmt auf das jeweilige Bundesland): »Sind Sie dafür, daß die Kam¬ mer für Arbeiter und Angestellte als gesetzliche Interessenvertre¬ tung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestehen bleibt?« Die Mitgliederbefragung wird in al¬ len Bundesländern durchgeführt; den Anfang hat die AK Vorarlberg gemacht, die seit Mitte Jänner längere Zeit hin¬ durch die Arbeitnehmer in den Betrie¬ ben befragt. Als nächste wird die AK Burgenland Ende Februar mit der Befra¬ gung beginnen, dann die AK Kärnten im März, im April folgen die Arbeiter¬ kammern Niederösterreich, Oberöster¬ reich, Salzburg und Tirol, im Mai wird die Befragung in der Steiermark stattfin¬ den. In Wien wird die Mitgliederbefra¬ gung am 6. Mai beginnen und bis 15. Juni dauern. Hohe Zustimmung zu Kam¬ mern von Bauern, Unter¬ nehmern und Freiberuflern Schon vor denArbeiterkammern hat¬ ten die gesetzlichen Interessenvertretun¬ gen anderer Berufsgruppen mit Befra¬ gungen nach der Akzeptanz durch ihre Mitglieder begonnen: Landwirtschafts¬ kammern, Kammern der freien Berufe (wie zum Beispiel Ärzte, Rechtsanwälte, VOn Josef Cerny Notare), vor der Nationalratswahl am T- Mitgliederbefragung in de AK TERMIN Burgenland 26.2.-18.3. Kärnten 11.3.-28.3. Niederösterreich 15.4.-8.6. Betriebe: 15.4.-30.4. öffentlich: 2.6.-8.6. Oberösterreich 22.4.-14.6. Betriebe: 22.4.-15.5. öffentlich: 8.6.-14.6. Salzburg 22.4.-11.5. Steiermark 2.5.-30.5. Betriebe: 2.5.-15.5. öffentlich: 28.5.-30.5. Tirol 15.4.-7.6. Betriebe: 15.4.-3.5. öffentlich: 28.5.-7.6. Vorarlberg 15.1.-8.6. Betriebe: 15.1.-30.4. öffentlich: bis 8.6. Wien 6.5.-15.6. Betriebe: 6.5.-24.5. öffentlich: 13.6.-15.6. 10 jirtM-tiMtrlM-hafl 2/96

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