Full text: Arbeit & Wirtschaft - 2004 Heft 03 (03)

Inhalt, Rubriken
Meinungen
@ 4 | Standpunkt
(§) 5 | A&W Leserforum
aus Arbeiterkammern & Gewerkschaften
6 | Senkung der KöSt: Plumpe Ausrede
6 | Pendler: AK fordert Entlastung
@ 7 | Bildung: Lernen via Internet
7 | Pflegeberufe statt unbezahlte Arbeit
7 | Kindergeldrechner: Hilfe gegen Unrecht
Gesellschaftspolitik
30 | Konsumenten: Virtuelller AK-Ratgeber
31 | Frauentag: Frauen haben Recht(e)
37 | Generika: Billige Pillen?
i Internationales
13 | EU-Präsidentschaft: Herausforderung für Irland
@ 32 | Europäischer Sozialfonds: Nachdenkpause
36 | Haiti: Kinderarbeit und Repression
36 | Mexiko: Billigjeans, bedrohte Rechte
So gekennzeichnete Beiträge sind im Internet ab¬
rufbar, man kann sie von dort zur Vervielfältigung
ausdrucken oder an Interessierte versenden
Kultur - Bildung - Medien
34 | Joseph Roth: Die Filiale der
Hölle auf Erden (Buch)
35 | Naom Chomsky:
The Attack (Buch)
45 | Berufsbildung: Jobfabrik
46 | Man kann nicht alles wissen
@ VORSCHAU APRIL
Im Aprilheft von »Arbeit&Wirtschaft« brin¬
gen wir unter anderem ein Interview mit dem
Präsidenten der Arbeiterkammer Herbert
Tümpel.
»Die Lage derArbeitnehmerinnen undAr¬
beitnehmer 2004« ist ein Bericht, den die Ar¬
beiterkammer in Erfüllung ihres gesetzlichen
Auftrags alle 4 bis 5 Jahre erstellt. Der letzte Be¬
richt erschien 1999. Somit ist dieser Bericht von
besonderem Interesse, erfasst er doch die Tätig¬
keit der Anfang 2000 gebildeten Bundesregie¬
rung. Günther Chaloupek fasst die wichtigsten
Ergebnisse zusammen.
Nachdem das Ausrechnen der Steuer auf ei¬
nem Bierdeckel zum Witz der Nation geworden
ist, machen wir den Versuch, die wichtigsten
Punkte der »Steuerreform 2005« darzustellen
(Autor: Otto Farny).
Liebe Leserin, lieber Leser! Redaktion intern
Heutzutage wird es immer wichtiger,
sich bei der veröffentlichten Meinung
vor Augen zu halten, dass alles auch ganz
anders sein könnte. DasX, das einem für
ein U vorgemacht wird, ist das Sprach¬
bild dafür.
In dieser Zeitschrift finden Sie so¬
wohl Meinungen als auch Sachinforma¬
tionen. Was Sache ist, kann man natür¬
lich immer anzweifeln, und Zweifel sind
einmal eine gute Voraussetzung für die
Suche nach Erkenntnis.
Dafür hat der nicht nur von uns ge¬
schätzte Kurt Tucholsky das Motto ge¬
liefert:
»Das Leben ist gar nicht
so, es ist ganz anders.«
Man könnte diesen Spruch unter an¬
derem auch so interpretieren, dass sich
gewisse Dinge jeglicher Erklärung ent¬
ziehen. Andererseits sind Fakten über¬
prüfbar ...
Was nun die Meinungen betrifft,
insbesondere die bei uns veröffentlich¬
ten, so wird der geschätzte Leser sie
natürlich nicht unkritisch übernehmen,
sondern seine eigene Meinung dagegen-
stellen und kritisch beide überprüfen.
Schlimm wäre es nur, wenn die Mei¬
nungen in unseren Köpfen sich den Fak¬
ten entzögen.
Meinen Sie das nicht auch?
Für das Redaktionsteam
Siegfried Sorz
www.arbeit-wirtschaft.at
        

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