Full text: Lehrberufspaket 2/2019 - Begutachtung und Konsultation

Seite 3 Allgemein hält die BAK zu den Ausbildungsverordnungen fest, dass es sinnvoll wäre, gleichlautende Bestimmungen zu den Berufsbildpositionen „Lehrbetrieb“, „Fachübergreifende Ausbildung“ etc, in allen Ausbildungsordnungen zu vereinheitlichen und berufstypische Ergänzungen im Einzelfall durchzuführen. So könnten folgende Berufsbildpositionen mit den jeweiligen Unterpositionen in jede Ausbildungsordnung aufgenommen werden: ? Lehrbetrieb, ? Aus- und Weiterbildung, ? Fachübergreifende Ausbildung, ? Arbeitsorganisation und Ausbildung im Dualen System (aus der Ausbildungsordnung Sportgerätefachkraft-Ausbildungsordnung), ? Umweltschutz, ? Kommunikation, Organisation und Arbeitsgestaltung, ? Sicherheit und Arbeitsergonomie und ? fachliche Ausbildung. Die BAK merkt außerdem an, dass bei der Berufsbildposition „Fachübergreifende Ausbildung (Schlüsselqualifikationen)“ die „interkulturelle Kompetenz“ lediglich in der Ausbildungsordnung „Mechatronik“ angeführt wird. Diese Kompetenz umfasst unter anderem den Umgang mit anderen Kulturen, Verhaltensweisen und Märkten und sollte auch in die anderen Ausbildungsordnungen des Entwurfs sowie in zukünftige Ausbildungsordnungen aufgenommen werden. In einigen Ausbildungsordnungen ist der Hinweis auf das Kinder-und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz bzw die Verordnung zum Kinder-und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz enthalten und es wird auf die Einhaltung dieser gesetzlichen Bestimmungen ausdrücklich hingewiesen. Die BAK hält das grundsätzlich für sinnvoll, es sollte aber in allen Ausbildungsordnungen gleichermaßen enthalten sein. Der folgende Formulierungsvorschlag stellt sicher, dass jeweils auf die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen verwiesen wird: „Bei der Vermittlung sämtlicher Berufsbildpositionen ist den Bestimmungen des Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetzes 1987 (KJBG), BGBl. Nr. 599/1987, idgF zu entsprechen.“ Auch sollte bei der Berufsbildposition „Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen“ in allen Ausbildungsordnungen der Begriff „Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Rechte und Pflichten“ verwendet werden. Als erfreulich sieht die BAK an, dass bei den Lehrberufsbezeichnungen und in den Prüfungsordnungen männliche und weibliche Formen angeführt werden. Allerdings wäre es auch notwendig, die gendergerechten Begriffe in den Berufsbildpositionen zu verwenden.

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