Full text: Entwurf einer Verordnung mit der ein Nutzungskonzept und ein Zonierungsplan festgesetzt wird (Zonierungsverordnung I Innere Stadt)

Seite 3 Die Festlegungen bzw Beschränkungen der Nutzung nach Gebrauchsabgabe Post D Ziffer 5 (…Nutzung des öffentlichen Grundes für den kommerziellen Verkauf, die kommerzielle Vermittlung des Verkaufes, den sonstigen kommerziellen Vertrieb von Eintrittskarten…) werden zur Kenntnis genommen. Vorgaben zur einheitlichen Ausgestaltung kommerziell genutzter Flächen werden befürwortet. So zB die einheitliche Möblierung innerhalb einer genehmigten Fläche, die Durchgangshöhe unter den Schirmen im Bereich von 220 bis 240 cm, das Verbot von offen verlegten Versorgungsleitungen und Podesten sowie das Konzept des "Offenen Schanigartens“ etc. Grundsätzlich regt die AK aus Gründen der Nachvollziehbarkeit an, die Legenden der Zonierungsverordnungen bzw Planungsgrundlagen an die tatsächlich dargestellten Planinhalte anzupassen. So sollten zB Zonen für temporäre, nicht ortsfeste Verkaufsstände - da diese nicht vorgesehen sind - auch nicht in der entsprechenden Legende aufscheinen. Ziel der in die Zukunft gerichteten Nutzungskonzepte und Zonierungspläne muss es sein, die städtischen Planungsleitlinien in die Praxis umzusetzen und attraktive, tragfähige Entwicklungen im öffentlichen Raum sicherstellen ohne dabei Bevölkerungsgruppen auszuschließen. Insbesondere soll eine praktikable Grundlage für eine ausgewogene Berücksichtigung der vielfältigen Ansprüche an den öffentlichen Raum geschaffen, dem massiven kommerziellen Druck entgegengewirkt und Entwicklungsmöglichkeiten für nichtkommerzielle Nutzungen (Möblierung, Radabstellanlagen, Kinderspielflächen, Begrünung) offengehalten werden. Wir ersuchen um Berücksichtigung unserer Anliegen und Anregungen.

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