Full text: naBe-Kernkriterien 2020 für die Beschaffung nachhaltiger Produkte und Leistungen

Seite 4 dukten. Die öffentliche Hand kann mit ihren vergleichsweise großen Nachfragevolumina diese Informationen eher einfordern und berücksichtigen als einzelne KonsumentInnen. Viele Haushaltsprodukte als auch Unterhaltungsgeräte beinhalten „smarte“ Funktionen. Hin- sichtlich Langlebigkeit (Stichwort fehlende Softwareupdates, Reparaturanfälligkeit etc) sind diese jedoch häufig als kritisch einzustufen. Eine Berücksichtigung dieser Kriterien (zB Aus- schluss smarter Produkte) könnte überlegt werden. ? 9.5 – Kaffeemaschinen: Die Beschaffung von Kapselmaschinen könnte aufgrund des bedenklichen Materialeinsatzes auch zwingend ausgeschlossen werden. ? 10.1 – Anschaffung von Pkw und LNF: Eine Notwendigkeit der Beschaffung von SUVs und Geländewagen wird (außer in spezifischen Bereichen wie bspw der Forstwirt- schaft) angezweifelt. Daher scheint ein genereller Ausschluss dieser Fahrzeugkate- gorien (mit Ausnahmen) empfehlenswert. Daneben muss dem Entwurf zufolge bei der Anschaffung von Pkw für den Fall, dass drei näher definierte Anforderungen erfüllt sind, der Anteil reiner Elektrofahrzeuge oder Wasserstoffbrennstoffzellen-Fahrzeuge im Jahr 2021 15 Prozent und in den Jahren 2022 bis 2026 100 Prozent betragen. Dabei möchten wir darauf hinweisen, dass im Westen Österreichs noch keine ausrei- chende Infrastruktur zur Schnellladung von Elektrofahrzeugen besteht. Die Umset- zungsperspektiven sollten auch in dieser Hinsicht evaluiert werden. ? 12.5 – Smartphones: Vorgaben hinsichtlich Reparierbarkeit (zB Austausch des Ak- kus) oder Upgrade-Fähigkeit (zB modularer Aufbau) sollten noch aufgenommen wer- den. Die BAK ersucht um Berücksichtigung ihrer Anliegen und Anregungen.

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