Full text: Entwurf zur Änderung der GrenzwerteVo und VO biologische Arbeitsstoffe

Seite 6 Die Absenkung des bisherigen Grenzwerts von 0,1 mg/m? (E) auf 0,01 mg/m? (E) TMW ist aus Sicht des Gesundheitsschutzes noch nicht weitgehend genug: Die vorläufige deutsche Akzeptanzkonzentration beträgt 0,83 As µg/m? = 0,00083 As mg/m? (Krebsrisiko 4 zu 10.000) Dieser Grenzwert wird auch für die österreichische GKV gefordert. um ein vorläufig akzeptables Krebsrisiko von 4 zu 10.000 zu erreichen. Ziel muss ein Grenz- wert von 0,000083 mg/m? sein (Krebsrisiko 4 zu 100.000). Auch für Arsensäure, ihre Salze sowie anorganischen Arsen-Verbindungen sind die einzelnen CAS-Nr. zu ergänzen. Für die Übergangsfrist für die Kupferverhütung bis 10.7.2023 gilt das bisher Gesagte, diese sollte mit einem Jahr festgelegt werden. 4,4´-Methylen-bis(2-chloranilin) Bei der Messung bei den Salzen ist nach § 9 Abs 9 GKV auf die Stammverbindung abzustel- len. Trimethylamin Im Entwurf findet sich beim KZW in der Spalte „Dauer“ die Angabe „(Mow)“. Da der TMW vom KZW abweicht, wird stattdessen – wie auch bei den folgenden Stoffen mit derselben Formu- lierung – die Angabe „5 (Mow)“ vorgeschlagen. Dies ist einerseits konsistent mit den beste- henden Angaben bei anderen Stoffen in der Stoffliste mit ebendieser Konstellation. Andrer- seits bedeutet dies auch weniger Belastung für ArbeitnehmerInnen. Butylacetat alle Isomere (außer tert-Butylacetat): Isobutylacetat, n-Butylacetat, sec-Bu- tylacetat Bei der Dauer des KZW fehlt die Minutenangabe, die erforderlich ist, um den Grenzwert mess- bar zu machen. Da der TMW nicht dem KZW entspricht, ist wie bereits ausgeführt, eine Dauer von fünf Minuten angebracht. Der Eintrag muss also „5 (Mow)“ lauten. Phosphoroxidchlorid Im Vorschlag ist der KZW in der Spalte „Dauer“ mit der Angabe „(Mow)“ versehen. Stattdessen wird, wie bereits ausgeführt, „5 (Mow)“ vorgeschlagen, da der TMW vom KZW abweicht. Zusammenfassend enthält der Vorschlag einige Verbesserungen von bisherigen Grenzwer- ten. Dass es sich um teils drastische Absenkungen handelt, zeichnet ein Bild des Status quo der Grenzwerte der GKV, die nach einer grundlegenden Revision aller Grenzwerte und An- passung an den aktuellen Stand der Wissenschaft rufen.

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