Full text: Budgetvorschau 1974-1978 (26)

Beinahe 5'5 Mrd. S entfallen auf den Aufwandsposten Bundesbedien-
stete. Auf Grund der Gehaltsdynamik ergeben sich also Gesamt-
ausgaben von 647 Mrd. S (54'1 und 10'6).
c) L ehr erg e h ä I te r
Durch die Gehaltsvereinbarung für die Erhöhung der Pflicht-
schullehrergehälter ist im Rahmen der getroffenen Etappenregelungen
für 1975 ein Mehraufwand von 0'3 Mrd. S zu erwarten.
d) Vor r ü c k u n gen und N e ben g e b ü h ren
Für 1975 ist unter diesem Titel mit Ausgaben von etwa
0"9 Mrd. S zu rechnen.
e) Die n s t pos t e n ver m ehr u n g
Für 1975 wurde von seiten des Finanzministeriums ursprünglich
mit einer Dienstpostenvermehrung von 7.000 gerechnet. Das würde
einen Mehraufwand von 1 Mrd. S ergeben. Etwa die Hälfte des
dafür notwendigen Aufwandes fällt in den Bereich Unterricht und
Wissenschaft.
Was den Bereich Bahn und Post betrifft, so sind hier bereits neue
Posten zur Bewältigung der Probleme, die sich aus der Arbeitszeit-
verkürzung ergeben, eingeschlossen.
Da aber nicht mit einer vollständigen Besetzung der Dienstposten
gerechnet werden kann, wird hier nur ein Mehraufwand von
0'7 Mrd. Sangenommen.
f) Arbeitszeitverkürzung
Das schwierigste Problem bei der Schätzung des Aufwandes für
1975 ergibt sich aus der letzten Etappe der Arbeitszeitverkürzung,
die für den 1. Jänner 1975 vorgesehen ist, Die Arbeitszeitverkürzung
bringt vor allem bezüglich des Personalaufwandes für Lehrer bzw.
Bahn und Post Schwierigkeiten. Würde die Arbeitszeitverkürzung
den Lehrern in Form von überstunden vergütet werden, so wUrde
das einen Mehraufwand von 0'5 Mrd. S erfordern.
Eine vollständige Regelung der Arbeitszeitverkürzung bei Bahn
und Post würde einen Mehraufwand von 0'86 Mrd. S verursachen.
Da ja, wie oben angemerkt, der Bereich Bahn und Post teilweise schon
bei der Dienstpostenvermehrung berücksichtigt ist, so werden für zu-
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