Volltext: Umweltpolitik (51)

2.2.6. Pflanzen, Tierweltl) o Die Erweiterung der Produktpalette im Pflanzenbau ist im Inter- esse einer aufgelockerten Fruchtfolge zur Erhaltung und Verbes- serung der Bodenqualität verschlechternden Pflanzenbaues zu fördern. o Neben traditionellen Strohverwertungen sind Möglichkeiten zur energetischen oder chemischen Verwendung von Stroh zu begrü- ßen. Das derzeit geübte Abbrennen von Stroh auf den Feldern stellt für den Natur- und Artenschutz ein Problem dar und sollten auf jene Fälle eingeschränkt werden wo andere Nutzungsmög- lichkeiten fehlen. o Agrarische Operationen (z. B. Kommassierung) sind durch Ein- führung von begleitenden Landschaftspflegeplänen verstärkt öko- logisch zu orientieren. o Das Schifahren außerhalb von markierten Routen im Wald ist zu verbieten. o Bei waldbaulichen Maßnahmen sind, wo dies den natürlichen Voraussetzungen entspricht, naturnahe Mischbestände anzustre- ben. Standortswidrige Reinbestände sind zu vermeiden. o Die gebietsweise überhöhten Schalenwildbestände sind durch ge- eignete jagdwirtschaftliche Maßnahmen so weit zu senken, daß eine standortgemäße natürliche Verjüngung des Waldes gewähr- leistet werden kann und Wildschäden auf ein erträgliches Ausmaß verringert werden. 265 2.3. Spezielle Bereiche 2.3.1. Industrie/Chemie/Chemikalien o Gegenüber der Anwendung von im Ausland entwickelten Tech- nologien tiber Know-how-Einfuhr oder Anlagenkomponenten- einfuhr wäre der Eigenentwicklung im Inland zumindest dort der Vorrang zu geben, wo die Entwicklung komperativer Vorteile Österreichs auf diesem Gebiet wahrscheinlich erscheint. Hiezu er- I) Viele Schutzinhalte werden auch in den Kapiteln Boden, Luft und Wasser behan- delt.

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