Full text: Umweltpolitik (51)

268 o In hochalpinen Regionen sind keine weiteren aus ökologischer Sicht überdimensionierten Anlagen zu bauen (z. B. Ausbau des Gletscherschilaufs). o Der weitere Bau touristischer Aufstiegshilfen und die weitere An- lage von zusätzlichen Schipisten sind durch wirksame Anwen- dung bestehender Gesetze zu beschränken. o Der Ausbau des innerörtlichen Schibusservices soll zur Vermei- dung überdimensionierter ParkplätZe bei Schiliften forciert wer- den. Entsprechend dimensionierte Parkplätze für Tagesgäste sind an geeigneten Orten vorzusehen. o Förderungsvergaben sollten nur auf Grund bestehender Raum- ordnungsprogramme (genehmigte Flächenwidmungs- und Bebau- ungspläne, überörtliche Raumordnungsprogramme, Regional- pläne) erfolgen. o Bei baulichen Einzelprojekten sind angemessene Umweltschutz- auflagen (z. B. umweltkonformer Pistenbau, ökologisch wirksame Ersatzaufforstungen) vorzusehen. 2.3.4. Verbraucher (siehe auch 2.2.5.) o Umweltbewußtere Einstellungen beim Kauf sollten dadurch ge- fördert werden, daß dem Verbraucher zum Zeitpunkt des Kaufes, wo zweckdienlich verbrauchergerechte Informationen über Um- weltwirkungen des Produkts verfügbar sind. o Gebrauchshinweise zum sparsamen, vorsichtig dosierten Umgang mit chemischen Konsumgütern sollten verpflichtend vorgesehen werden (beispielsweise die Formulierung: "Dosieren Sie vorsich- tig, im Zweifelsfall eher unterdosieren"). o Bei der Entwicklung eines Umweltgütesiegels, das den Verbrau- cher über die umweltfreundlichere Produktion beziehungsweise Nutzung eines Produktes informiert, sollte auf die Erfahrungen in der BRD bedacht genommen werden. o Die Bemühungen zur Herstellung möglichst schadstoffarmer Le- bensmittel und umweltfreundlicher Verpackungsmaterialen sind fortzuführen.

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