Full text: Umweltpolitik (51)

geschieht meist dadurch, daß die Produktions- und Konsumationsab- läufe durch technische oder organisatorische Vorkehrungen "umwelt- sparender" eingesetzt werden. In überwiegendem Maße mündet das in eine Zunahme der Recyclingprozesse, d. h. einseitig gerichtete Ab- läufe mit ihren zwangsläufigen Folgen (Erschöpfung der Ressourcen auf der einen Seite und zum Teil nicht reparable Umweltschäden auf der anderen Seite) werden in geschlossene oder wenigstens teilweise geschlossene Kreisläufe umgewandelt. 2. Einzelwirtschaftliche versus gesamtwirtschaftliche Rationalität Im Bereich der Umwelt/Wirtschaft-Beziehungen treten aus ver- schiedenen Gründen (externe Effekte, unterschiedlicher Planungsho- rizont, Umwelt als öffentliches Gut usw.) Divergenzen zwischen ein- zelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher EinschätZung ein. 2.1. Auswirkungen externer Effekte Neben den marktmäßigen Beziehungen und Verflechtungen, die den Teilnehmern am Wirtschaftsgeschehen in der Regel sowohl vom Ausmaß her als auch von der Betroffenheit her bekannt sind, gibt es auch eine große Anzahl nicht marktmäßiger Beziehungen. Die be- kanntesten negativen externen Effekte sind die Umweltbeeinträchti- gungen. Externe Effekte gehen bei einzelwirtschaftlich rationaler Kalkulation nicht in die kostenmäßigen überlegungen der wirtschaft- 57

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.