Full text: Die Bruttoeinkommen von Arbeitern und Angestellten im Jahr 2010 (2)

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es in Österreich wieder eine nationale Version der neuen Klassifikation, die mit der 
ÖNACE 2003 nicht vergleichbar ist. 
 
Personen, die während des Jahres in mehreren Bundesländern tätig waren, werden in 
den einzelnen Bundesländern jeweils mit dem im Bundesland erzielten Einkommen und 
Beschäftigungstagen berücksichtigt. 
 
Bei der Auswertung für alle Wirtschaftsklassen insgesamt werden diese Personen mit 
dem gesamten Einkommen und der gesamten Anzahl der Beschäftigungstage 
einbezogen. Die Summe der in den einzelnen Wirtschaftsklassen erfassten Personen ist 
daher höher als die Auswertung über alle Wirtschaftsklassen. 
Die für die Sachgütererzeugung zusammengefassten Durchschnittswerte umfassen in 
der ÖNACE 2003 folgende Wirtschaftsklassen: 
 
Sachgütererzeugung I: Von der "Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln und 
Getränken; Tabakverarbeitung" bis zur "Herstellung von Möbeln, Schmuck, 
Musikinstrumenten, Sportgeräten, Spielwaren und sonstigen Erzeugnissen; 
Rückgewinnung (Recycling)". 
Sachgütererzeugung II: Von der "Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln und 
Getränken; Tabakverarbeitung" bis zur "Energie und Wasserversorgung". 
Sachgütererzeugung III: Von der "Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln und 
Getränken; Tabakverarbeitung" bis zum "Bauwesen". 
 
Ist eine Person während des Auswertungsjahres in mehreren Wirtschaftsklassen 
beschäftigt, so wird sie in allen Wirtschaftsklassen erfasst, jedoch nur mit dem jeweils 
erzielten Einkommen und Beschäftigungstagen. Die Summe der in den einzelnen 
Wirtschaftsklassen erfassten Personen ist damit höher als die in der Auswertung über 
alle Wirtschaftsklassen. 
 
Als Alter gilt die Differenz zwischen dem Berichts- und dem Geburtsjahr. 
 
Die Arbeiterkammer Wien veröffentlicht in diesem Band auch einige Tabellen aus der 
Statistik der Lohnsteuer bis zum Jahr 2009 (neuere lagen bei Drucklegung nicht vor). 
Dabei ist zu betonen, dass diese Daten einer gänzlich unterschiedlichen Systematik 
unterliegen und damit nicht mit jenen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger 
vergleichbar sind. Bei der Statistik der Lohnsteuer handelt es sich um eine Vollerhebung 
mit sekundärstatistischem Charakter, da Daten der Finanzverwaltung ausgewertet 
werden. Die wichtigsten bei der Darstellung der Ergebnisse verwendeten 
Gliederungsmerkmale sind die Bruttobezugsstufen, die soziale Stellung, das Geschlecht, 
das Alter und die regionale Zuordnung. Auch in der Statistik der Lohnsteuer fehlen 
Angaben über die Arbeitszeit, das Beschäftigungsausmaß ist nicht bekannt und kann 
daher nicht berücksichtigt werden. Nähere Angaben: Statistik Austria, Statistik der 
Lohnsteuer 2009, Wien 2010. 
 
Nähere Auskünfte erteilt: 
Mag. Margit EPLER, Telefonnummer 501 65 Klappe 2336
        

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