Full text: Mittelfristige Finanzplanung (39)

das gleiche, sollte- bei unverändertem Zinssatz - die Zuwachsrate
der Mauteinnahmen von 10% auf 13% gesteigert werden können;
dies muß allerdings als eher unwahrscheinlich angesehen werden. Als
immerhin mögliche Bandbreite kann somit der Bereich zwischen Va-
riante L und Variante P der Tabelle 15 abgesteckt werden (Tab. 19,
in Mrd. S):
Zins Mauuinnahmenzllwachl 1981 1982 1983 198. 1983
L
P
13% p. a.
6% p. a.
Die faktisch notwendig werdenden Zuschußzahlungen hängen so~
mit maßgeblich einerseits von der Zinsenentwicklung ab, die vom
BMBT sehr wenig beeinflußt werden kann, andererseits von der in
Zukunft verfolgten Mautpolitik, die, in gewissen Grenzen, noch Er-
lösspielraum bietet.
Alle Prognosevarianten zeigen fUr die Jahre 1981 bis 1983 eine
leicht fallende Tendenz der Zuschußzahlungen und einen sprunghaf-
ten Anstieg im Jahre 1984, bedingt durch das Einsetzen der Tilgung
der zweiten Tranche der Pyhrn-Verbindlichkeiten in diesem Jahr.
In Presseberichten wurden in den Jahren 1978/80 mehrfach 3 bis
3"5 Mrd. S als notwendige Zuschußzahlungen per annum fUr die
kommenden Jahre erwähnt. Sofern darin nicht auch die Rückzah-
lungsverpflichtungen des BMBT aufgrund von Vorfinanzierungsver-
trägen mit den einzelnen Bundesländern enthalten sind - die im vor-
liegenden Bericht nicht behandelt wurden -, erscheint diese Zahl
unter den getroffenen Annahmen, namentlich der Verfügbarkeit der
Mautüberschüsse der Brenner AG, zu hoch, besonders für die ersten
Jahre des betrachteten Zeitabschnitts.
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