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Vorion",A Variante B
Defizit Anfang 1972 .
Zukunhiger Bedarf
Netto~Zugänge an Haushalten .
Wohnungsersaubedarf .
Bedarf durch Erhöhung des
Anspruchsniveaus .
Fluktuations-(Leerwohnungs- )Reserve .
Summe zukunftiger Bedarf .
Defizit + zukUnftiger Bedarf .
Nachfrage nach Zweitwohnungen .
Bedarf + Zweitwohnungen .
abzuglich Wohnbauleistung .
Defizit Ende 1985 .
401.300 401.300
260.100
92.400
120.120
14.000
486.620
887.920
103.500
mA20
694.660
~
486.620
~
103.500
991.420
668.690
322.730
Der voranstehenden Tabelle ist zu entnehmen, daß das zu Beginn
1972 vorhandene Defizit bis 1985 laut Variante A um mehr als ein
Viertel abgebaut werden kann. Das Defizit in der Variante B beträgt
Ende 1985 rund 80% des Defizits zu Beginn des Prognosezeitrau-
mes.
Unter der Annahme, daß kein zukünftiger Bedarf aus der Erhö-
hung des Anspruchsniveaus eintritt, wUrde das Defizit Ende 1985 in
Variante A 176.640 Wohnungen (= 47% des Defizits von Anfang
1972) betragen; in Variante B hingegen 202.160 Wohnungen
(= 51% des Defizits von Anfang 1972).
Prognos-Studie8)
Die Studie des Prognos-Instituts unterstellte bei der Schätzung des
Bedarfs zwei Zielsetzungen:
a) Jeder Privathaushalt sollte in seiner eigenen Wohnung wohnen,
und die Anzahl der Bewohner pro Wohnraum sollte in jeder Woh-
nung nicht größer als eins sein.
b) Wohnungen sollten zumindest Wasserentnahme und WC aufwei~
sen.
N ach diesen Kriterien wird für 1971 ein Sanierungsbedarf von ca.
400.000 Wohnungen errechnet, davon 235.000 Ein- und Zweizim-
merwohnungen. Darüber hinaus besteht ein Neubaubedarf von
435.000 Vier- und Mehrzimmerwohnungen.
Die Prognose bezieht sich zweistufig auf 1980 und 1985. Zugrun-
degelegt werden eine jährliche Wohnbauleistung (Neubau und Total-
I) Grundlagen für eine Strategie zur längerfristigen Sicherung des wirtSchaftlichen
Wachstums in der Republik Österreich, Basel 1974.
        

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