VORWORT
Der Beirat ftir Wirtschafts- und Sozialfragen hat sich in der Vergan-
genheit wiederholt mit Fragestellungen im Bereich des �ffentlichen
Sektors - vorwiegend des Bundeshaushaltes - auseinandergesetzt. Daftir
wurde bereits im Jahr 1964 eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet.
Rechtzeitig zum Beitritt �sterreichs zur EU hat diese Arbeitsgruppe eine
Studie vorgelegt, in der die Auswirkungen der in den Maastrichter Ver-
tr�gen geplanten "Europ�ischen Winschans- und W�hrungsunion
(WWU)" f�r die �sterreichische Wirtschafts- und Finanzpolitik analy-
siert werden.
Gegenstand der Arbeit sind die sogenannten fiskalischen "Maastricht-
Kriterien". Sie legen die ftir die geplante WWU auf Dauer tragbaren
Grenzwerte f�r die Verschuldungspolitik der Mitgliedstaaten fest. Diese
Kriterien werden untersucht und auf ihre Auswirkungen f�r die Spiel-
r�ume einer kUnnigen �sterreichischen Winschafts- und Finanzpolitik
hinterfragt. Die ge�nderten Rahmenbedingungen, insbesondere aber die
eingeschr�nkten Autonomiespielr�ume bei der Wechselkurs-, der Geld-
und der Finanzpolitik bringen neue Herausforderungen ftir die Sozial-
partner und unser Land mit sich. Gleichzeitig aber bietet sich die
Chance, die neuen Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten. Mit dieser
Studie wird vom Beirat f�r Winschafts- und Sozialfragen ein erster
Schritt in diese Richtung gemacht.
Die Arbeit enth�lt einen umfangreichen Anhang. Dieser Anhang
bringt Teilstudien, die von einzelnen Autoren ftir den Beirat zum
Zwecke der Vorbereitung der Beiratsstudie bzw. zur Vertiefung von Fra-
gestellungen erstellt wurden und zum Teil ganz neu es Material beinhal-
ten. F�r den Inhalt der Studien im Anhang (blaue Seiten) sind allein die
Autoren verantwortlich. Die auf den wei�en Bl�ttern gedruckten Teile
stellen die Meinung des Beirats f�r Wirtschafts- und Sozialfragen dar.
Die vorliegende Arbeit des Beirats w�re ohne eine Vielzahl von Mit-
wirkenden nicht m�glich gewesen. Ihnen allen, im besonderen aber dem
Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, Univ.-Prof. Dr. Manfried Gantner und
dem Gesch�ftsftihrer Mag. Bruno Ro�mann gilt der Dank des Beirats.
Wien, im September 1994 Werner Muhm
Vorsitzender des Beirats
ftir Winschans- und Sozialfragen
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