Full text: EU-Erweiterung und Alpentransit (16)

M A I B A C H : S C H W E I Z E R I S C H E V E R K E H R S P O L I T I K A L S A L T E R N A T I V E ? Jahr Meilensteine der Schweizerischen Transitpolitik 1978 Schlussbericht GVK 1980 Eröffnung Gotthardtunnel N2 Botschaft Bundesrat pauschale Schwerverkehrsabgabe 1983 Botschaft BR über Grundlagen einer Koordinierten Verkehrspolitik KVP Bericht Bundesrat über eine weitere Alpentransversale (Folgerung: kein Bedarf) 1984 EG führt einheitliche Gewichtslimite von 40 t im internationalen Verkehr ein Souverän genehmigt pauschale SVA und Autobahnvignette; Grenzblockaden zu Itali- en 1986 VCS-Initiative für leistungsabhängige SVA vom Volk abgelehnt 1988 Koordinierte Verkehrspolitik (KVP) vom Volk abgelehnt Beginn der Gespräche zwischen der EG und der Schweiz über den Transitverkehr 1989 Beginn der offiziellen Verhandlungen: EG besteht nicht mehr auf 40-t-Korridor durch die Schweiz Einreichung der Alpeninitiative Bundesrat legt sich auf NEAT-Netzvariante fest 1990 Höhere LKW-Abmessungen vom Volk akzeptiert NEAT-Botschaft des Bundesrates: Gotthard und Lötschberg Erste formelle Verhandlungsrunde über ein Transitabkommen EG-Schweiz 1991 Unterzeichnung der Alpenkonvention 1992 Abschluss des Transitabkommens Annahme Alpentransit-Beschluss (NEAT-Vorlage Volk lehnt Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum EWR ab 1993 Transitabkommen EG-Schweiz tritt in Kraft; Schweiz will mit der Kommission der EG über den Marktzugang im Landverkehr bilaterale Verhandlungen führen 1994 Volk nimmt Alpeninitiative und Verfassungsartikel LSVA an; Blockierung der bilate- ralen Verhandlungen; 3-Stufen-Konzept des Bundesrates zur Umsetzung der Alpenin- itiative 1995 Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der EU Diverse Studien zu den Wirkungen einer Aufhebung der 28-t-Limite 1996 Bundesrat stellt 28-t-Limite unter gewissen Bedingungen zur Diskussion; Verabschie- dung des zweiten Schweizer Verhandlungsmandats 1997 Verhandlungen mit der Europäischen Kommission um den Transitpreis 1998 Unterzeichnung des Verkehrsdossiers zwischen der Schweiz (Leuenberger) und der Europäischen Kommission (Kinnock), Vertrag von Kloten Volk nimmt LSVA-Vorlage an. Volk nimmt FinÖV-Vorlage an. EU-Verkehrsminister akzeptieren Landverkehrsdossier (mit Konzessionen der Schweiz in der Übergangsphase gegenüber dem Vertrag von Kloten). Überblick über wichtige „Meilensteine“ der schweizerischen Güterverkehrspolitik und der Limitierung der Gewichtslimiten in Europa 1978-1998 Literatur: Maibach Markus, Vatter Adrian, Sager Fritz, Peter Daniel: Schweizerische Verkehrspolitik im Spannungsfeld der Aussenpolitik, Das Fallbeispiel der 28- Tonnen-Limite, Synthesebericht NFP 42 (Zürich/Bern 1998) und wissenschaftlicher Schlussbericht, Zürich/Bern 1999 (erschienen in der NFP 41 Schriftenreihe). A r b e i t e r k a m m e r W i e n 143

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