Full text: Was kostet die Umwelt? (154)

Vorwort Die Themen GATS und WTO sind derzeit in aller Munde. Die Umweltorganisationen sind bei weitem nicht die einzigen, die sich mit der wirtschaftlichen Globalisierung und ihren Rah- menbedingungen befassen. Ein Grund mehr für das ÖKOBÜRO als Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen ein Kooperationsprojekt mit AK, Stadt Wien und BMLFUW durchzuführen. Umweltfragen haben in vielen Fällen eine starke soziale Dimension. Auch wenn uns das in Österreich nicht so bewusst ist: sauberes Trinkwasser, funktionierende Kanalisation und eine einigermaßen saubere Luft in der Wohnumgebung sind in vielen Ländern keine Selbstver- ständlichkeit. Dort muss man zu den Wohlhabenden gehören, um sich eine saubere Umwelt leisten können. Wird eine Liberalisierung der bisher als öffentliche Aufgabe wahrgenommenen Daseinsvor- sorge Verbesserungen für die Menschen bringen? Werden mehr Zugang zu sauberem Was- ser haben, als bisher? Wem nützt GATS und die Liberalisierung der Umweltdienstleistun- gen? Diese und ähnliche Fragen haben ÖKOBÜRO, AK, Stadt Wien und BMLFUW gemeinsam mit Vertretern der Entwicklungshilfeorganisationen und der Industrie im Rahmen der ge- meinsamen Tagung in der „Alten Schieberkammer“ am 4. Juni 2003 erörtert, über die Sie den Tagungsband in Händen halten. Als Geschäftsführer des ÖKOBÜROs möchte ich mich an dieser Stelle bei unseren Projekt- partnern herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken! Viel Vergnügen beim (Nach-)lesen! Wien, im Juni 2003 Fritz Kroiss B u n d e s a r b e i t s k a m m e r 1

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