Full text: Nachhaltiger Tourismus (3)

3/2004 Wirtschaft & Umwelt •   25www.wirtschaftundumwelt.at
FAIRTRADE Kaffee umgestellt.
Bestellungen u.a. unter: 01/313-
93 558 DW; e-mail: christine.
kapeller@gpa.at. Download:
www.gpa.at/umwelt  lei 
A K  W I E N
ARBEITSPLATZ
STRASSE
Im Rahmen der Tagung „Aus-
geliefert“ beschäftigte sich
die AK mit den Arbeitsbedin-
gungen der Berufslenker. 
Unter der Moderation der
Leiterin der Abteilung Umwelt
& Verkehr der AK Wien, 
Sylvia Leodolter, referierte 
der Studienautor Herbert
Grundtner zum Thema „Unter-
schlagene Arbeitszeit – Pflich-
ten von Lkw- und Buslenkern
vor Fahrtantritt“. Einen
Überblick über die Arbeitsbe-
dingungen im Straßengüter-
transport lieferte Christoph
Hermann von der Forschungs-
und Beratungsstelle Arbeits-
welt. Richard Ruziczka von
der Abteilung Umwelt & Ver-
kehr der AK Wien beschäftigte
sich mit der Frage: „Wohin
entwickeln sich die Ruhezei-
ten?“. An der abschließenden
Podiumsdiskussion nahmen
Rudolf Bauer, Geschäftsführer
des Fachverbandes für das 
Güterbeförderungsgewerbe,
Christof Cesnovar, AK Wien,
Georg Eberl, Gewerkschaft
Handel, Transport, Verkehr,
Andreas Reisinger, Autor von
„Schwarzbuch Straße“, sowie
Christoph Thaler vom Haupt-
zollamt München teil. Ein Ta-
gungsband ist in Vorbereitung. 
Vorbestellungen unter Tel.:
50-165 2424 DW oder per e-
mail: friederike.bodinger@
akwien.at  lei 
FA I R T RA D E
GENUSS
VERBINDET
In immer mehr Betrieben
wird jetzt fair gehandelter
Kaffee getrunken. Eine Bro-
schüre bietet Hintergrund,
Infos und Tipps zum Nach-
machen. 
Seit Frühjahr 1999 läuft die
gewerkschaftliche Kampagne
FAIR ESSEN mit dem Ziel, fai-
res und somit umwelt- und sozi-
alverträgliches Essen in Öster-
reichs Betriebs- und Werks-
küchen zu fördern. Die Produk-
te, die wir kaufen und essen, hin-
terlassen auch Spuren in den
Produzentenländern: Monokul-
turen, Sozial- und Umweltdum-
ping, Entvölkerung, Börsenge-
winne auf Kosten der Länder
und Menschen im Süden. Das ist
auch beim Kaffee so. Weltweit
leben ca. 100 Millionen Men-
schen vom Kaffeeanbau. Die
meisten von ihnen können je-
doch kaum von ihrer harten Ar-
beit leben. Die Gewerkschaften
GMT, ANG, Chemie, 
djp, GPAund HGPD haben 
die Initiative ergriffen. Jetzt 
liegt die Broschüre „Genuss, 
der verbindet“ vor. 
Die AK Wien etwa hat ihren ge-
samten Kaffee-Verbrauch auf 
„EMAS – 
WAS HABEN DIE 
MITARBEITERINNEN 
DAVON“
11. November 2004
Sitzungssaal im 
Boschekhaus
AK-Wien, 
Prinz-Eugen-Straße 20–22
1040 Wien
Gemeinsam mit dem Um-
weltbundesamt hält die
AK Wien eine Veranstal-
tung zum Thema „EMAS –
Was haben die Mitarbeite-
rInnen davon?“ ab. 
EMAS ist das einzige 
Umweltmanagementsy-
stem, das eine Beteiligung
der MitarbeiterInnen vor-
schreibt. Bei der Tagung
soll es allerdings nicht nur
um diesen Aspekt gehen,
sondern auch um Auswir-
kungen von Umweltmana-
gement auf Arbeit und Ar-
beitssicherheit und die
kommunikativen Aspekte
von EMAS im Hinblick auf
MitarbeiterInnen. 
 VERANSTALTUNG
DAS PROGRAMM
9.00 EMPFANG 
9.30 Begrüßung und Eröffnung
Mag. Herbert Tumpel, Präsident der AK Wien
TEIL 1
Moderation: Dr. Cornelia Mittendorfer, AK Wien
9.40 Umweltmanagement und Arbeit – empirische Ergebnisse
Mag. Thomas Ritt, AK Wien 
10.00 Umweltmanagement und Arbeitssicherheit – 
Synergien sind möglich
Dr. Christoph Streissler, AK Wien 
10.10 EMAS - eine Chance zur Weiterbildung für MitarbeiterInnen 
Mag. Christian Wimmer, MA 22
10.30 PAUSE
11.00 Die Umwelterklärung als Kommunikation 
an die MitarbeiterInnen 
DI Monika Brom, UBA
11.15 Wurden die Erwartungen an MitarbeiterInnenbeteiligung
beim betrieblichen Umweltschutz eingelöst? – 
Einige Befunde aus Deutschland
Dr. Eckart Hildebrandt, Wissenschaftszentrum Berlin 
11.35 Diskussion
11.50 PAUSE 
TEIL 2
Moderation: Dr. Elisabeth Friedbacher, Umweltbundesamt
12.15 Best practice – 3 Unternehmen berichten
13.00 Round-up: Was tun?
Impulsstatements und Sammeln der 
Inputs aus dem Publikum
14.00 BUFFET
ANMELDUNG: E-Mail: beatrix.zoechling@umweltbundesamt.at
Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldung bis 4. November 2004
initiativ
        

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