Full text: Schluss mit Lustig (4)

www.arbeiterkammer.at WIRTSCHAFT & UMWELT  4/2006    SEITE 35
INFORMATIONEN ZUR UMWELTPOLITIK wirtschaft.umwelt@akwien.at
150 Wolfgang Lauber (Hrsg.) Wasser 
zwischen öffentlichen und privaten Inter-
essen – Internationale Erfahrungen. 2002
151 Werner Hochreiter (Hrsg.) Umwelthaf-
tung – bitte warten.  Der Vorschlag der
EU-Kommission zur Umwelthaftung –
Wem nützt er wirklich? 2002
152 Michael Hecht Das rechtliche Umfeld
des Berichts von PricewaterhouseCoo-
pers zur österreichischen Siedlungswas-
serwirtschaft. 2003
153 Bände 1-5 Wilfried Schönbäck et.al.
Internationaler Vergleich der Siedlungs-
wasserwirtschaft.  2003
1 Länderstudie Österreich. 2003
2 Länderstudie England und Wales. 2003
3 Länderstudie Frankreich. 2003
4 Überblicksdarstellungen Deutschland
und Niederlande. 2003
5 Systemvergleich vor europäischem
und ökonomischem Hintergrund. 2003
154 Wolfgang Lauber (Hrsg.) Was kostet
die Umwelt ? GATS und die Umweltrele-
vanz der WTO-Abkommen. Tagungs-
band. 2003
155 Wolfgang Lauber (Hrsg.) Ausverkauf
des Staates? Zur Privatisierung der ge-
sellschaftlichen Infrastruktur, Tagungs-
band. 2003
156 Thomas Gutwinski, Christoph 
Streissler (Hrsg.) Umweltschutz- und 
ArbeitnehmerInnenschutz-Management-
systeme. 2003
157 Werner Hochreiter (Hrsg.) Bestrafung
von Unternehmen  – Anforderungen an
die kommende gesetzliche Regelung
aus ArbeitnehmerInnen- und Konsu-
mentInnensicht, Tagungsband. 2003
158 Was kostet die Umwelt? Wie umweltver-
träglich ist  die EU? Tagungsband.
2004
159 Walter Hauer Schutz von Getränkemehr-
wegsystemen – Aufarbeitung fachlicher
Grundlagen anlässlich der Aufhebung
der Getränkeziele durch den Verfas-
sungsgerichtshof. 2003
160 Beate Littig, Erich Grießler Soziale
Nachhaltigkeit. 2004
161 Hans Huber Abendroth Der „Wasser-
krieg“ von Cochabamba – Zur Auseinan-
dersetzung um die Privatisierung einer
Wasserversorgung in Bolivien. 2004
162 Hauptsache Kinder!Umweltpolitik für
morgen, Tagungsband. 2004
163 R. Deußner, B. Amon, S. Novak, E.
Zodtl Verkehrsmengen und Verkehrs-
emissionen auf  wichtigen Straßen in
Österreich 1985 – 2003. Erstellt vom
Österreichischen Institut für Raumpla-
nung im Auftrag der AK Wien. 2004
164 Einflussfaktoren auf die Höhe der Müllge-
bühren, 2005
165 R. Deussner, G. Kovacic Anteil des Lkw-
Quell-Ziel-Verkehrs sowie dessen Emis-
sionen am gesamten Straßengüterver-
kehr in Wien. Erstellt vom ÖIR im Auf-
trag der AK Wien, 2006 
166 W. Lauber (Hrsg.) Privatisierung des
Wassersektors in Europa.Reformbedarf
oder Kapitalinteressen? 2006
167 Elisa Schenner EU und Wasserliberalisie-
rung – Eine Analyse auf internationaler
und europäischer Ebene.  2006
168 Österreichisches Institut für Raumpla-
nung Nachhaltiger Klimaschutz – Ökolo-
gische, ökonomische und soziale Di-
mension von Klimaschutzmaßnahmen.
2006
169 Tony Musu REACH am Arbeitsplatz –
Die potenziellen Vorteile der neuen eu-
ropäischen Chemikalienpolitik für die
ArbeitnehmerInnen. 2006
170 Franz Greil (Hrsg.) Feinstaub am Ar-
beitsplatz. Die Emissionen ultrafeiner
Partikel und ihre Folgen für Arbeitneh-
merInnen. Tagungsband. 2006
Gratis erhältlich unter: 
wirtschaft.umwelt@akwien oder an:
AK-Wien, Abteilung Umwelt & Verkehr,
Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien,
Tel: 01/50165-2698
reiche des Umwelt- und des Arbeitneh-
merInnenschutzes. In Umweltmange-
mentsystemen (UMS) wie EMAS wie-
derum ist keine besondere Berücksich-
tigung des Schutzes der Gesundheit
und der Sicherheit der Arbeitnehmer
vorgesehen. Das führt zu der Frage, ob
einzelne Maßnahmen von Umweltpro-
grammen negative Auswirkungen im
Bereich des ArbeitnehmerInnen-
schutzes haben, wie z.B. bei der Hand-
habung gefährlicher Abfälle oder bei
Änderungen der Organisation von Ar-
beitsabläufen etc., oder ob umgekehrt
potenzielle Synergien zwischen den
Bereichen Arbeit und Umwelt nicht
realisiert werden? 
Diesen Fragen geht eine im Auftrag
der AK durchgeführte Studie nach. Die
Untersuchung gliedert sich in zwei Tei-
le: Zum einen wurden acht Unterneh-
men unter den genannten Gesichts-
punkten mit Hilfe eines strukturierten
Fragebogens detailliert untersucht,
zum anderen wurde in einer telefoni-
schen Befragung die Einschätzung die-
ser Themen in alle österreichischen
EMAS-Betriebe abgefragt.
Zusammenfassend stellen die Auto-
ren fest: In den Betrieben, die ein UMS
eingeführt haben, wird die Integration
von ArbeitnehmerInnenschutz und
Umweltschutz in einem gemeinsamen
Managementsystem positiv gesehen.
Sowohl hinsichtlich der Formalisierung
von ArbeitnehmerInnenschutz-Mana-
gementsystemen als auch in Bezug auf
die Zusammenführung auf Organisati-
onsebene bleibt allerdings noch vieles
zu tun. Der Stellenwert, den UMS in ei-
nigen Staaten der EU mittlerweile ha-
ben, lässt darauf schließen, dass eine
vergleichbare staatliche Initiative zur
Förderung von ArbeitnehmerInnen-
schutz-Managementsystemen einen
wesentlichen Impuls in diese Richtung
geben kann.
Informationen zur Umweltpolitik Nr. 156:
Thomas Gutwinski, Christoph Streissler
(Hrsg): Umweltschutz- und Arbeitnehmer-
Innenschutz-Managementsysteme.
        

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