www.wirtschaftundumwelt.atSEITE 2 WIRTSCHAFT & UMWELT 1/2008 „Es gibt wirklich gute, sachliche Gründe, dass so wichtige Güter wie Was- ser in der Verfügungsgewalt der Allgemeinheit bleiben.“ Herbert Tumpel INHALTSVERZEICHNIS H O C H T IE F BAU KEINEN MIST, so lautet die Info-Offensive der Stadt Wien gegen il- legal abgelagerten Sperrmüll, „herrenlose“ Einkaufswagerl oder Hundekot. Damit's auch bei allen klingelt, gibt’s einen Gratis-Klingelton im Internet. Für Störri- sche gibt’s Strafen. Also, rein bleiben! SAUBER.84 Prozent der Wirtschaftskammer- mitglieder halten laut Umfrage das „Vorantrei- ben erneuerbarer Ener- gien“ für wichtig. Be- achtlich! SCHMUTZIG.Dem Chef der Industriellenvereini- gung, Veit Sorger, ist das egal, er hat andere Sor- gen: Seine Vereinigung will für nicht erneuerba- re Energien weiterhin CO2-Verschmutzungs- rechte gratis erhalten. SCHÄDLICH. Im Jahr 2006 gelangten dreimal mehr Stickoxide in die Luft als Österreichs Ozongesetz zulässt. 60 Prozent davon stammen vom Verkehr, vor allem von LKW und Diesel- PKW. In Tirol und Wien ist die Belastung am höchsten und für Kinder und ältere Menschen sehr schädlich. Nie wie- der Kindergeschrei und Pensionsprobleme??? WENIGER ESSEN? Klingt gut. Soll ja mitun- ter gesund sein. Aber gerade bei frischen Le- bensmitteln wie Obst und Gemüse? Um drei Prozent ging dessen Konsum 2007 zurück. Die Großhandelspreise sanken um fünf Prozent. Doch um sieben Prozent mehr zahlten die Öster- reicherInnen dafür. We- gen mehr „bio“, sagt der Handel. Was sagt der Hausverstand? CO2-EINKAUF.Wer von Wien mit dem Auto in die Shopping City Süd (SCS) fährt hat allein durch die Autofahrt fünf Kilo- gramm CO2 „in der Ein- kaufstasche“, wer von Wien ins Outlet Center nach Parndorf einkaufen fährt, sackt sogar 15 Ki- logramm CO2 ein. Na, bringt ja doch etwas der „Emissionshandel“. MUSTERLAND sei Österreich beim Umwelt- schutz, so Minister Pröll. Einziger Wermutstrop- fen, die Lücke beim Kli- maziel. Aber: „Die letz- ten Daten geben Anlass zu Optimismus“, so der Minister. Meint er den Wintereinbruch zu Früh- lingsbeginn, oder doch das NÖ-Wahlergebnis? FAZIT KEINE PANIK, NUR MUT ZUR LÜCKE DAS WUM-OMETER UMWELTPOLITIK EU-KLIMAZIELE  Die EU hat ihr Klimaschutzziel festge- legt. Bis zum Jahr 2020 will sie 20 Pro- zent der Treibhausgasemissionen einspa- ren, einen Anteil von erneuerbaren Ener- gien von 20 Prozent erreichen und zehn Prozent der Treibstoffe im Verkehr aus er- neuerbaren Quellen beziehen. Seite 10 RUBRIKEN Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Kommentar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Umwelt EU – Europa – Welt . . . . . . . . . 6 Aktuelles Interview . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Aktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Medien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Vor 15 Jahren, AK-Publikationen . . . 34 OFFENLEGUNG: Wirtschaft & Umwelt ist ein Organ der Bundesarbeitskammer. Aufgabe ist die Vermittlung fundierter wissenschaftlicher Grundlagen der Nachhaltigkeit und auf den Gebieten Ökologie, Umweltökonomie, Umweltpoli- tik. Ziel ist die Förderung des Bewusst- seins für nachhaltige Entwicklung und die Verbreitung von Informationen über die Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie. ATMOSPHÄRE

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