Während sich österreichweit 6,5
Prozent von Fluglärm beinträch-
tigt fühlen, sind dies im Südteil
des Wiener Umlandes 22,7 Pro-
zent und in Innsbruck 18 Pro-
zent. Stark zugenommen imVer-
gleich zu2003haben auchNach-
barschaftslärm und Baustellen-
lärm (www.statistik.at). HO
E U - RAT
GRÜNBUCH
BIOABFALL
Der EU-Rat hat die Kommission
ersucht, zum Grünbuch über die
Bewirtschaftung von Bioabfällen
bis 2010 einen Gesetzesvor-
schlag vorzulegen.
DieEU-KommissionhatEnde
DezemberdasGrünbuchüberdie
BewirtschaftungvonBioabfällen
angenommen. Der vom Rat an-
gefragte Vorschlag wird wohl
eine Pflicht zur getrennten Erfas-
sung von Bioabfällen umfassen.
Jährlich fallen schätzungsweise
139MillionenTonnenBioabfälle
in der EU an. Wenn sie auf De-
ponien ohne Vorbehandlung ab-
gelagert werden, tragen sie er-
heblich zur Treibhausgasbildung
bei. Die EU-Deponierichtlinie
enthält zwar einen Zeitplan zur
Reduzierung derMengen an bio-
logisch abbaubaren Abfällen.
Dieser ist allerdings nicht sehr
ambitioniert unddennochbesteht
die Gefahr, dass auch diese Ziele
Im April war sie schon kräftig da, jetzt, zu Sommer-
beginn, lässt sie sich bitten: die Sonne! Einmal da,
dann brennt sie so richtig herunter. Zwar tut es gut,
endlich die Sonne zu spüren, aber es ist wichtig, die
Haut vor UV-Strahlung zu schützen. Hautkrebs ist
mittlerweile der weltweit häufigste Krebs. Kinder-
haut ist besonders empfindlich.
Wichtig ist es, die Sonne nicht immer voll und ganz,
sondern dosiert zu genießen und die Mittagssonne
zwischen elf und drei Uhr zu meiden. Kopfbedeckung
und Sonnencreme mit ho-
hem Lichtschutzfaktor,
mitunter Sonnenbrillen
und entsprechende Klei-
dung, sind die wichtigsten
Gegenstände beim Aufent-
halt im sonnigen Freien.
Wichtige Tipps gibt die
Broschüre „Sonnenschutz
- Sonnenklar“, erhältlich
zum Preis von Euro 3,50
plus Versandkosten unter
www.umweltberatung.at
oder Tel.: 02742 / 718 29,
bzw. 01 / 803 32 32, servi-
ce@umweltberatung.at LEI
E UGH
KOMMUNALE
KOOPERATIONEN
Im kürzlich ergangenen Urteil C
480/06 hat der Europäische Ge-
richtshof (EuGH) einen weiten
Rahmen für kommunale Koope-
rationen eröffnet.
 Kommunen können Koope-
rationen auch perVertrag regeln,
wenn sie da nicht mehr tun, was
auch über die Bildung eines ge-
meinsamen Verbandes möglich
von manchen Mitgliedstaaten
nicht eingehalten werden. Der
Rat betont aber auch, dass bei der
Verwertung Komposte und Gär-
reste von minderer Qualität ver-
mieden werden sollten, da sie für
die Ausbringung auf landwirt-
schaftlichen Böden ungeeignet
sind. Eine künftige Richtlinie
sollte daher ein Qualitätssiche-
rungssytem enthalten und eine
Kennzeichnung und Qualitäts-
kriterien für Komposte und Gär-
reste einführen.
www.eur-lex.europa.eu HO
NACHRICHTEN
SEITE 8 WIRTSCHAFT & UMWELT 2/2009
Bahn im Text
Der VCÖ führt jährlich den Bahntest durch, um zu erheben, wie
zufrieden die Fahrgästemit der Bahn sind undwelche Verbes-
serungen gewünscht werden. Um einmöglichst genaues Bild zu
erhalten, werden rund 20.000Personen direkt in den Zügen
befragt. www.vcoe.at/bahntest
Garten-Hotline
Hier gibt es Tipps zu ökologischen Gartenprodukten und zumnatur-
nahen Gärtnern. Individuelle, firmenunabhängige Beratung durch
„die umweltberatung“ unter Tel. 01 / 803 32 32. Informationen und
downloads auch auf www.umweltberatung.at/gartenprodukte
Bericht zur Verkehrslärmbelastung in der Schweiz
TIPPS! WENN DIE SONNE SCHEINT
 Erstmals liegen flächendeckende
Aussagen vor. Erfasst wurden die drei
Hauptlärmquellen Straßen-, Eisenbahn-
und Flugverkehr sowie die vom Lärm be-
troffenen Personen, Flächen, Wohnun-
gen, Gebäude und Arbeitsplätze. Beur-
teilt wurde anhand der geltenden Grenz-
werte, nutzungsunabhängigen Schwel-
lenwerten von 60dB(A) tagsüber und
50 dB(A) nachts und den von der
Weltgesundheitsorganisation WHO emp-
fohlenen Vorsorgewerten. Im Ergebnis
zeigt sich, dass trotz erheblicher Sanie-
rungsanstrengungen und Maßnahmen
bei Neubauten rund 1,4 Millionen Men-
schen schädlichen oder lästigen Lär-
mimmissionen ausgesetzt sind.
www.bafu.ch HO
www.wirtschaftundumwelt.at
        

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