Full text: Bittere Ernte (3)

www.arbeiterkammer.at WIRTSCHAFT & UMWELT 3/2010 SEITE 29
Förderungen beimNamen. Und
er fragt, warum Menschen, die
bereits reich sind, auch noch
Landwirtschaftsförderungen
bekommen. Er zeigt auf,
warum sich am Fördersystem
nichts ändert, eben weil Agrar-
konzerne, Adelige und Agrar-
funktionäre sehr gut vom jetzi-
gen System leben. Er zeigt
Steuerprivilegien in der Land-
wirtschaft auf und
fragt, warum reiche
Bauern kaum Steu-
ern zahlen. Er
schreibt über
getäuschte Konsu-
mentInnen und die
Schmähs in der Wer-
bung, mit denen uns
eine heile Landwirt-
schaft vorgegaukelt
wird.
Ein Kapitel ist Raiff-
eisen und all seinen Verflech-
tungen gewidmet. Das Buch ist
gelungen – und absolut zu emp-
fehlen! STRU
P R E I S E RH E BUNG : WA S S E R
KLEIN, ABER OHO
Mineral-, Quell- undTafelwasser
sowieNear-Water-Getränke.
PreiserhebungJuli 2010.AK
Steiermark2010
 Arbeiterkammer-
ExpertInnen erhoben
rund 200 dieser Pro-
dukte in neun Le-
bensmittelketten.
Nur elf Prozent der
119 Mineral-, Quell-
undTafelwasserwer-
den in Mehrwegfla-
schen angeboten, die
boomenden 84
Wellnessgetränke
(mit Geschmack ge-
benden Zusätzen) ausschließlich
in Wegwerfflaschen.
Wie Verpackungsgrößen den
Preis bestimmen, zeigt sich
daran, dass das günstigste Quell-
wasser in der 1,5-Liter-Flasche
gleich teuer ist wie in der 0,5-Li-
ter-Flasche. Download der Erhe-
bung unter: www.akstmk.at/ bil-
der/d127/Mineralwasser.pdf LEI
S T U D I E : STRASSENLÄRM
WIE WEITER IN DER
AKTIONSPLANUNG?
WernerHochreiter (Hrsg.):
Aktionsplanung gegen
Straßenlärm –wie geht es
weiter? Tagungsband.
Informationen zurUmweltpolitik
Nr. 182,Wien, 2010
 Die EU-Umgebungslärm-
richtlinie will Verkehrslärm
vermindern und die Lebensqua-
lität der Betroffenen verbes-
sern. Die Basis dafür bilden die
so genannten „strategischen
Lärmkarten“ und „Aktions-
pläne“, an deren Ausarbeitung
die Öffentlichkeit beteiligt wer-
den soll. Diese hätten schon bis
30. Juni 2007 fertiggestellt sein
sollen, um den Lärm im Bal-
lungsraum Wien und entlang
den meist befahrenen Straßen
in Österreich abzubilden.
Tatsächlich sind die Karten und
Aktionspläne erst
ab Anfang 2009
ins Netz gestellt
worden.
Die Tagung ging
der Frage nach,
inwieweit Karten,
Aktionspläne und
Beteiligungsver-
fahren der Öffent-
lichkeit den be-
rechtigten Erwar-
tungen und ge-
setzlichen Vorga-
ben entsprechen.
Interessant war auch der
Blick über die Grenzen nach
Deutschland und Luxemburg.
Bestellung unter Tel.:
01/50165-2698 bzw. chri-
stine.schwed@akwien.at HO
BUCH : LANDW IRTSCHAFT
PRIVILEGIEN DER
AGRARIER
HansWeiss: Schwarzbuch Land-
wirtschaft. DieMachenschaften
derAgrarpolitik, VerlagDeu-
ticke/Zsolnay,Wien 2010
 Bergbauer ist Bergbauer und
Bergbauern sind arm, denken
die ÖsterreicherIn-
nen. Das stimmt
schon lange nicht
mehr, weil Berg-
bauern heute Mil-
lionäre sind. So be-
ginnt der Journa-
list Hans Weiss
sein neues Buch.
Er hat recherchiert.
Diesmal bei den
Bauern und Bäue-
rinnen. Das Ergeb-
nis ist einzigartig. Der Autor
gibt nicht nurAngaben über die
hohen Förderungen, er nennt
die EmpfängerInnen dieser
Heiß! „Reparieren bringt’s!“
Die neueBroschüreüber dieReparaturbetriebe inWien
stellt dieMitgliedsbetriebemit denKontaktdatenund
einer kurzenBeschreibungvor. Sie enthält auchEner-
giespartipps sowie Informationen,wie sich die Lebensdauer von
Geräten,Möbeln undanderenGegenständenverlängern lässt.
www.reparaturnetzwerk.at
DerKalendervereintTexte
der Baha’i, der buddhis-
tischen, christlichen, islami-
schen und jüdischen Tradi-
tion sowieWeisheiten großer
DichterInnen und Philoso-
phInnen.
Das Motto 2011, „Einklang
der Gegensätze“, bildet die
Erfahrung ab, dass Pole und
scheinbare Gegensätze oft
nur die beiden Seiten der
gleichen Medaille sind, die
nur gemeinsam ein Ganzes
zugänglich machen. Das
geht über Toleranz weit hin-
aus. Widersprüchliche Aus-
sagen können jeweils wahr
und gültig sein. Begegnung
in Achtung, Freundschaft
und liebevoller Zuwendung
ist nötig. Die zwölf Monats-
themen werden aus der
Sicht der Religionsgemein-
schaften und Weisheitsleh-
rerInnen beleuchtet, und
zwölf Menschen, die SOL na-
hestehen, berichten von
ihren konkreten persönli-
chen Einsichten. Kalender
anschauen und bestellen
auf www.nachhaltig.at/
kalender LEI
I N T E R KON F E S S I O N E L L E R K A L E N D E R
EINKLANGDERGEGENSÄTZE
Der interkonfessionelle Kalender des Vereins SOL
(Menschen für Solidarität und Ökologie) entsteht
jedes Jahr in Zusammenarbeit mit VertreterInnen
unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften.
Tipp: Kräuterbroschüre
DieBroschüre„Kräuter inGartenundKüche“enthältTippszum
Anbauen,ErntenundHaltbarmachensowievieleRezepte.Sieist
um€3,70plus€2,35Versandkostenbei„dieumweltberatung“
erhältlich:Tel.01/8033232.www.umweltberatung.at.
Webseite: EU-weit nachhaltiger Konsum
Aufder vielsprachigenWebseite gibt es umfangreiche Infos fürKonsu-
mentInnen zumnachhaltigenLebensstil undKonsumentInnenschutz.
Für jedesEU-Land sinddie Infos andie jeweiligeSituationdesLandes
angepasst.www.dolceta.eu
MEDIEN
        

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