Full text: Bittere Ernte (3)

vorn. Auch stabile, wieder ver-
wendbare Kunststoffbecher
sind wesentlich praktischer und
schöner alsWegwerfbecher. Für
Kinderfeste haben sich solche
Kunststoffbecher bestens be-
währt. Die Kinder können die
Becher mit wasserfesten Stiften
verzieren, mit ihrem Namen be-
schriften und zumAbschluss als
Erinnerung an das Fest mit nach
Hause nehmen.
MEHRWEG
Verwenden Sie Mehrweg-
flaschen statt Wegwerfflaschen
und Dosen. Leere Flaschen
und Dosen machen nach einem
Fest einen beträchtlichen
Teil des Abfalls aus. Mehrweg-
flaschen helfen, den Abfallberg
zu reduzieren, und sparen
außerdem Rohstoffe und Ener-
gie. Mineralwasser und Bier
sind in vielen Supermärkten in
Mehrwegflaschen erhältlich.
Bioläden und Bauernmärkte
bieten oft auch Fruchtsaft
in Mehrwegflaschen an. Bei
LandwirtInnen und regionalen
AbfüllerInnen kann Fruchtsaft
bestellt werden. „die umwelt-
beratung“ hat eine Liste dieser
AnbieterInnen zusammenge-
stellt.
Abgesehen davon, dass eine
Mehrwegflasche stilvoller als
eine Dose ist, trägt die Mehr-
wegflasche auch zum Klima-
schutz bei. Dosenbier verur-
sacht dreimal so hohe CO2-
Emissionen wie Bier in Mehr-
weg-Glasflaschen. Bevor die
Gäste kommen,wirdmeist noch
eifrig an der Dekoration gear-
beitet. Eine schöne Dekoration
macht aus Buffet und Tisch we-
sentlich mehr als Wegwerfpro-
dukte. Kerzenständer und Stoff-
tischtücher sind immer wieder
verwendbar. Auch die Natur
bietet reichlich Auswahl an De-
koration – je nach Jahreszeit
sind Blüten, Gräser, Zweige,
Früchte, Blätter, Zapfen und
vieles mehr bei einem Spazier-
gang leicht zu bekommen. Die
Pflanzenteile lassen sich nach
dem Fest kompostieren.
FEIN SÄUBERLICH TRENNEN
Der nicht vermeidbare Rest
vom Fest sollte zwecksWieder-
verwertung getrennt gesammelt
werden. Beim Kochen anfal-
lende Schnittreste von Obst
oder Gemüse gehören auf den
Kompost, Frittieröl wird zur
Sammelstelle gebracht. Alumi-
nium, Glas, Plastikflaschen und
Papier werden auch getrennt ge-
sammelt, während schmutzige
Papierservietten und Speise-
reste von denTellern ein Fall für
den Restmüll sind.
Meist bleiben auch beim
Buffet Reste übrig – sie sind viel
zu schade zum Wegwerfen.
Viele Gäste freuen sich, wenn
sie Köstlichkeiten vom Buffet
mit nach Hause nehmen dürfen,
oder für den nächsten Tag zum
„Restlessen“ eingeladen sind
und dann kosten können, was
sie bei der Feier wegen der
großen Auswahl nicht mehr ge-
schafft haben. Viel Spaß und
gutenAppetit! 
www.arbeiterkammer.at WIRTSCHAFT & UMWELT 3/2010 SEITE 31
Rezepte
Ideen für das selbst gemachte
Biobuffet,mit Zutaten je nachSaison,
bekommenSie auf:
www.umweltberatung.at/rezepte.
EcoEventPlan
„die umweltberatung“Wien berätmit
Unterstützung der StadtWien kostenlos,
wie umweltfreundliches Feiern funktio-
niert. www.umweltberatung.at
T I P P
VERANSTALTUNGSSERVICE
Wenn nach einer
Veranstaltung mög-
lichst wenig Abfall
übrigbleibt, ist das
gut für die Umwelt
und fürs Image. „die
umweltberatung“
bietet im Rahmen
des Projektes Eco-
EventPlan kosten-
lose Beratung für
privateFestesowie fürVeranstaltungenvonVereinen,öffent-
lichen Einrichtungen und sozialökonomischen Betrieben in
Wien an. Das Projekt EcoEventPlan wird von der Wiener Um-
weltstadträtinUlli Sima imRahmen ihrer Initiative „natürlich
wenigerMist“ undvonÖkoKaufWienunterstützt.
Informationen: Veranstaltungsservice „die umweltberatung“
Wien, Tel. 01 803 32 32-13, www.umweltberatung.at/
veranstaltungsservice, www.wenigermist.natuerlichwien.at
veranstaltungsservice@umweltberatung.at
Einkaufsquellen
WoSieGetränke inMehrwegflaschen
kaufen können, zeigt Greenpeace
auf derWebsitewww.marktcheck.at
        

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