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www.arbeiterkammer.at Wirtschaft & UmWelt  4/2012   Seite 21
chon die Ärzte im ausgehenden 
Mittelalter beobachteten die bö-
sen Folgen von Schadstoffen in 
der Luft an bestimmten Arbeitsplätzen, 
vor allem in Bergwerken und anderen 
schlecht belüfteten Bereichen. In der Re-
naissance verfasste Georgius Agricola 
seine Arbeit über den Bergbau, in wel-
cher er auch die Gesundheitsgefahren 
beschrieb, und Paracelsus leitete seine 
Erkenntnis von der Bedeutung der Dosis 
für die Schädlichkeit von Beobachtungen 
an Quecksilber-Dämpfen ab. Noch bis 
zum heutigen Tag gewinnen wir viele Er-
kenntnisse zu Atemgiften aus Beobach-
tungen an belasteten Arbeitsplätzen, zum 
Beispiel bei Quarz- oder Asbeststaub. 
Obwohl die Arbeitsplatzgrenzwerte in-
zwischen niedriger sind und auch streng 
kontrolliert werden, findet man bei Ar-
beitnehmerInnen an belasteten Arbeits-
plätzen doch eine deutliche Abnahme 
der Lungenfunktion im Vergleich zum 
natürlichen Alterungsprozess.
Erst relativ spät erkannten Ärzte, dass 
auch die „normale“ Luft in Städten und 
lebensmittel
atemluft
S ZuSammeNFaSSuNG 
Die Luft, die wir atmen, ist unser 
wertvollstes Lebensmittel. Daher 
sollten wir an unsere tägliche 
Luft die höchsten Anforderungen 
stellen, sei es in der Stadt, auf 
dem Weg zur Arbeit, am Arbeits-
platz oder zuhause. Wir haben 
es in der Hand, die Luftqualität 
und damit unsere Gesundheit zu 
schützen.
weiter auf Seite 22 ?
Die Atemluft enthält immer ein Gemisch aus vielen Stoffen. 
Aus gesundheitlicher Sicht am bedeutendsten sind der Fein-
staub und die giftigen Gase Stickstoffdioxid und Ozon. Wäh-
rend die beiden Gase kurz in Kästen vorgestellt werden, soll 
die gesundheitliche Wirkung von Feinstaub näher dargestellt 
werden.           VON HANNS MOSHAMMER*
        

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