website: klimawandel
cliMate change 
collaboratorY 
Das Projekt „Climate Change Collaboratory“ (Triple-
C) fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit 
von Akteuren, die im Bereich Klimawandel arbeiten 
und entwickelte hierfür spezielle Tools, um das 
ExpertInnenwissen sowie Dokumente und Berichte 
interaktiv zu erstellen und allgemein zugänglich zu 
machen. Zu den wesentlichen Innovationen des 
Projektes zählt eine kontext-abhängige Autoren-
umgebung zum gemeinschaftlichen Erstellen von 
Dokumenten. Diese Tools werden unter anderem 
auf sozialen Netzwerkplattformen eingesetzt, um 
Umweltbewusstsein, Lebensstile und 
Umweltverhalten zu analysieren. Die Ver-
wertung von Projektergebnissen erfolgt 
auch über eine öffentliche Web-Plattform: 
www.ecoresearch.net/triple-c LEI
www.arbeiterkammer.at
Folgen eines Unfalls und der 
Widerstand der Bevölkerung. 
Führende Experten der Poli-
tik, der Wissenschaft und der 
Bürger initiativen gewähren 
dabei Einblicke in Bereiche, 
die allzu gerne übersehen wer-
den. Wer diesen Film gesehen 
hat, kann unmöglich noch für 
Atomkraft sein. www.fried-
lich-in-die-katastrophe.de/
info  LEI
buch
gesUnDheit
für alle
Initiative Solidarisch 
G‘sund (Hg.): Gesundheit 
für alle! Mandelbaumver-
lag, Kritik & Utopie, Intro, 
Wien 2013.   
Nach 30 Jahren neoliberaler 
Verwüstungen ist das Ge-
sundheitswesen nun 
auch von der Schul-
denkrise des Kapita-
lismus bedroht. Die 
bereits extreme so-
ziale Ungleichheit 
nimmt noch wei-
ter zu. Dabei zeigt 
die Forschung, dass 
der allgemeine Ge-
sundheitszustand 
einer Gesellschaft 
vor allem von sozialer Gleich-
heit abhängt. Das Buch er-
klärt wissenschaftliche Er-
kenntnisse dazu und zieht po-
litische Schlussfolgerungen 
- gegen die Mythen in der Ge-
sundheitsdebatte. Die Domi-
nanz der Pharmakonzerne, die 
aus Gesundheit eine Ware ma-
chen, wird kritisch beleuch-
tet, ebenso wie die Problema-
tik der interventionistischen 
Geburtshilfe und die neoli-
berale Veränderung der Psy-
chiatrie. Das Buch stellt die 
Grundlinien des Gesundheits-
wesens in Deutschland und 
Österreich dar, beschreibt 
die Folgen der Privatisierung 
und Kommerzialisierung. 
www.mandelbaum.at/
books/806/7458  LEI   
buch
Was allen 
gehÖrt 
Armutskonferenz 
(Hg.): Was allen 
gehört. Commons – 
Neue Perspektiven in der 
Armutsbekämpfung. ÖGB-
Verlag, Wien 2013.
Was sind Commons und was 
haben sie mit Armutsbe-
kämpfung zu tun? Aufbauend 
auf den Arbeiten der Wirt-
schaftsnobelpreisträgerin Eli-
nor Ostrom wird im vorlie-
genden Buch die Bedeutung 
der gemeinschaftlichen Or-
ganisation von Gemein- und 
Allmendegütern für gerech-
tere Gesellschaften, bessere 
Verteilung und mehr Teil-
habe untersucht. Gebrauchen, 
Zusammenarbeiten, Teilen 
und Beitragen – das sind die 
zentralen Com-
mons-Prin-
zipien. Es geht 
darum, gemein-
sam Ressour-
cen zu nutzen 
und zu pfl egen, 
Regeln auszu-
handeln, sich 
die Welt anzu-
eignen, ohne 
sie in Besitz zu nehmen. Com-
mons eröffnen einen Perspek-
tivenwechsel, der neue Lö-
sungen möglich macht. http://
wasallengehoert.at LEI
film 
frieDlich in Die 
katastrophe
Dokumentarfilm von 
Marcin El. Eine No-budget-
Produktion von Holger 
Strohm, D-2012; 120 min; 
PAL; 16:9.
In den 1970ern erschien unter 
dem Titel „Friedlich in die Ka-
tastrophe“ ein Buch von Hol-
ger Strohm, das zur „Bibel 
der Anti-Atomkraft-Bewe-
gung“ (Der Stern) wurde. 
Nun brachte der 
Autor mit einem 
jungen Filmteam 
die kritische Aus-
einandersetzung 
mit der Atom-
kraft aktualisiert 
als Kinofi lm und 
DVD heraus. 
Ähnlich wie das 
Buch setzt sich 
der Film kennt-
nisreich mit den zahlreichen 
Folgen der Atomspaltung aus-
einander. Thematisiert wer-
den Umwelt- und Gesund-
heitsschäden, Atommüll, 
alternative Energien, Atom-
politik, Reaktorsicherheit, die 
Wirtschaft & UmWelt  4/2013   Seite 29
film: population Boom
Der neuer Film von Werner Boote (Plastic Planet) fragt: Sind schwindende 
Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel eine Folge der 
Überbevölkerung? Wer von uns ist zuviel? Wer oder was treibt dieses Katas-
trophenszenario an? www.populationboom.at
Webportal: „Stoppen wir den Ökozid“
Mitte Jänner 2014 endet die Eintragungsfrist zur Europäischen Bürgerini-
tiative „Stoppen wir den Ökozid“ gegen die Zerstörung von Ökosystemen 
wie zum Beispiel im Amazonas-Regenwald (Belo Monte-Staudamm). Unter-
schreiben unter: www.endecocide.eu
medien
        

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