Full text: Umwelt und Verteilungsgerechtigkeit (3)

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 www.ak-umwelt.atSeite 2  Wirtschaft & umwelt  3/2016
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Grafisches Konzept 
Jakob Fielhauer, www.fielhauer.at 
Layout & Infografik  
Michael Haderer 
Coverfoto 
iStock/Andrew Parker  
Druck 
Ferdinand Berger & Söhne 
Ges.m.b.H.
Wienerstraße 80
A-3580 Horn
ISSN 1028-4664 
 
Die in Wirtschaft & Umwelt ver-
öffentlichten Artikel geben nicht 
notwendi gerweise die Meinung 
der Bundesarbeitskammer 
wieder.
Atmosphäre
dAs wUm-omEtEr
naja, geht so
ganz gut
beruhigend
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Das Österreichische Umweltzeichen
für Druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686
Ferdinand Berger & Söhne GmbH.
Unbenannt-1   1 07.07.2009   13:28:58
„Arbeitsqualität 
bringt Lebens-
qualität. Die Ar-
beitsqualität muss 
stimmen. Wir wol-
len eine gerechte 
und qualitätsvolle 
Arbeitswelt. Ar-
beit darf nicht 
krank machen. “
  
Rudi Kaske
AK Präsident
llWohnzimmermo-
toren: Der VW-Abgas-
Skandal, so der Tenor 
Vieler hierzulande, sei 
nur durch „gewisse 
Kreise in den USA“ groß 
aufgeblasen worden. 
Jetzt aber ist amts-
bekannt: Alle Diesel-
Pkw-Hersteller dürfen 
weiterhin völlig legal 
ihren Katalysator per 
Software abschalten 
und Grenzwerte ignorie-
ren, wenn die Außen-
temperatur unter 20°C 
fällt. Ansonsten ist „die 
Sicherheit des Motors“ 
nicht gewährleistet! 
Skandal ist da eher, 
wenn EU-Vorschriften 
nur bei Wohnzimmer-
temperaturen gelten. FG 
llmüllpost: 890.000 
Privathaushalte gibt es 
in Wien. Bis zu 100 Kilo 
in den Müll wanderndes 
Werbematerial erhält 
ein Wiener Haushalt 
durchschnittlich über 
Post- und Türzustellung 
pro Jahr. Tonnenschwe-
rer Tipp: Werbematerial 
abbestellen.
llWinterschani. 
Die Gastronomen, 
besonders die „armen“ 
Kaffeesieder der Wiener 
Innenstadt, die sonst 
die hohen Lokalkosten 
für den teuren Kaffee 
verantwortlich machen, 
heizen jetzt doppelt 
ein – im Lokal und auf 
der Straße. Denn der 
Schani darf jetzt auch 
im Winter den „Garten“ 
raustragen. Geld spielt 
also keine Rolle – die 
Umwelt auch nicht. 
Aber die lässt das auch 
im Winter nicht kalt 
und rächt sich mit dem 
Klimawandel.
llKlärendes pro-
jeKt: Kläranlangen 
gehören zu den großen 
Stromfressern. Ein EU-
Projekt der TU Wien soll 
zeigen, wie aus Abwas-
ser Strom gewonnen 
werden kann. Das Ener-
giepotenzial beträgt 
87,5 GWh pro Jahr oder 
10 Großkraftwerke.
llVorfreude: Weil 
Lkw-Hersteller Preis-
absprachen getroffen 
und ihre Lkw-Käufer um 
durchschnittlich 10.000 
Euro pro Lkw über den 
Tisch gezogen haben, 
wollen sich die Frächter 
das jetzt zurückholen. 
Konsumenten sind jetzt 
schon in Vorfreude, weil 
diese Branche bekannt-
lich einfach alles, z.B. 
die Mautkosten, direkt 
an den Endverbraucher 
weitergibt. FG
llBahn frei für 
Bahnfrei? In Schwe-
den ging Ende Juni die 
weltweit erste, zwei Kilo-
meter lange Teststrecke 
einer leitungsgebunde-
nen „Lkw-Strom-Auto-
bahn“ auf der E16 (El-
väg E16) bei Sandviken 
in Betrieb. An Bord 
des Projektes sind die 
Auto- und Elektroindus-
trie, z.B. Siemens und 
Scania. Ziel: CO2-freier 
Lkw-Güterverkehr. Das 
Ergebnis, fast schon 
pervers: noch mehr 
Gütertransport auf der 
Straße statt Nutzung der 
viel umweltfreundliche-
ren, schon vorhandenen 
CO2-freien E-Mobilität 
auf der Schiene und 
Bahnausbau. Innovativ, 
aber nicht geeignet zur 
Nachahmung zu Hause. 
Naja, beim Wegputzen 
der überreifen Ba-
nanen könnte einem 
dann doch noch warm 
werden.
        

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