Full text: Ältere im Betrieb (1)

17%
13
Wie ersichtlich gibt es einen radikalen Bruch zwischen älteren ArbeiterInnen und
Angestellten. Während 70% der Angestellten dem optimistischen oder stabilen Segment
zuzurechnen sind, sind es bei den ArbeiterInnen nur 25%. Noch niedriger ist dieses Segment
bei den „Handelsangestellten“ (inkludiert auch 18% ArbeiterInnen), die sich dafür wiederum
durch einen hohen Anteil an DrifterInnen (44%) auszeichnen. 
Die Besonderheiten dieser drei Beschäftigtengruppen werfen natürlich die Frage eines zu-
lässigen Vergleiches zwischen Betrieben auf. Um zwischen den Branchen Gemeinsamkeiten
und Unterschiede feststellen zu können, werden in den nachfolgenden Darstellungen
a) die Ergebnisse der im Handel Beschäftigten (Arbeiter und Angestellte) zu den 
Gesamtstichproben (Arbeiter und Angestellte) in den fünf anderen Betrieben in 
Beziehung gesetzt;
b) die drei Arbeiterpopulationen (Gesundheitswesen, Bauarbeiter, Autoindustrie) 
nur untereinander verglichen
c) und auch die vier Angestelltenpopulationen (Gesundheitswesen, Baubranche, 
Elektro-/Elektronikbranche, Pharmabranche) nur miteinander in Beziehung gesetzt.
Dadurch soll ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit geschaffen werden, das für ein Bench-
marking ja Voraussetzung ist.
Typologie ArbeiterInnen
Typologie Angestellte
11%
30%
14%11% 39% 25%
40%11% 10%9%
Drifter
ResignativeVerunsicherte
StabileOptimistInnen
Typologie Handel
11% 7% 22% 44%
DrifterResignativeVerunsicherte
StabileOptimistInnen
StudieEinzelseiten  27.07.2006  9:00 Uhr  Seite 13
        

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