Full text: The effects of globalization on income distribution (100)

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Wirtschaft, andererseits auf die Koordination von makroökonomischer Politik, sowie 
auf die notwendige Zusammenarbeit der Lohnabhängigen zur Verhinderung des 
destruktiven Wettbewerbs zwischen den Arbeiter(inne)n der einzelnen Länder.  
Um die angemessenen wirtschaftspolitischen Instrumente ermitteln zu können, wird 
es notwendig sein, alle möglichen Kanäle aufzuzeigen, durch die Handel und 
Kapitalflüsse den Faktor Arbeit beeinflussen können. Wenn die gegenwärtige Form 
der Globalisierung arbeitsdisziplinierende Wirkung hat bzw. die Schaffung neuer 
Arbeitsplätze bei einem gegebenen Outputniveau reduziert, dann würde eine weitere 
Arbeitsmarktflexibilisierung dieses Problem noch verstärken anstelle es zu lösen. Die 
Betonung der Arbeitsmarktflexibilisierung für unqualifizierte Arbeitnehmer seitens 
des ökonomischen Mainstreams scheint implizit dramatische Lohneinbußen für diese 
Arbeitnehmergruppe zu akzeptieren, ohne die sozialen Konsequenzen und die 
massive Einkommensumverteilung zwischen Arbeit und Kapital in Betracht zu 
ziehen. Wenn Globalisierung tatsächlich signifikante Auswirkungen auf die Löhne hat 
- seien es nun die Löhne qualifizierter oder unqualifizierter ArbeitnehmerInnen, dann 
muss eine auf sozialen Konsens ausgerichtete Politik notwendigerweise eine 
Evaluierung der Veränderungen in der Lohnverhandlungsstärke von Arbeit und 
Kapital vornehmen.
        

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