Full text: Der Wandel der Branchen- und Berufsstruktur der österreichischen Beschäftigung seit Anfang der 1990er Jahre (104)

198 Jahrhunderts substituierten physisches Kapital, Rohstoffe und unqualifizierte Arbeitskräfte für qualifi- zierte Handwerker. Physisches Kapital war in diesen Fällen kein relatives Komplement zu Humankapi- tal, sondern relatives Komplement zu Rohmaterialien. Das Paradebeispiel ist die arbeitsteilige Ge- wehrherstellung. Vgl. Goldin, Katz (1998). 89 Zu den Ursachen und Konsequenzen des Personalaustausches in deutschen Betrieben siehe Beckmann, Bellmann (2002). 90 „The negative relationship between the IT investment to sales ratio and unskilled labour, on the one hand, and the positive relationship between the IT investment to sales ratio and high-skilled labour, on the other hand, indicate a complementarity between IT capital and the skill structure of a firm’s labour force. Accumulation of IT capital favours skilled labour.“ Falk, Seim (1999) 98. 91 Vgl. Kudyba (2004). 92 Siehe dazu Lindbeck, Snower (2000, 1996). 93 Siehe Alda, Bellmann (2002) 526f. 94 Vgl. Bellmann u. a. (2002). 95 „It is clearly the more R&D-intensive industries that have seen faster increases in nonproduction wage-bill and employment shares and high education shares in the seven countries we study.“ Ma- chin, Van Reenen (1998) 226. 96 „First, we provide new evidence, based on firm-level data, that information technology is a source of increased demand for skilled labor and rising wage inequality. ... Second, we identify an important set of mechanisms by which labor demand is influenced through organizational redesign. Skill-biased organizational changes, induced by technical change may have a much larger effect on skills than raw technical change.“ Bresnahan, Brynjolfsson, Hitt (2002) 370f. 97 Vgl. zur wachsenden Bedeutung von Dienstleistungs-Inputs: Kratena (2005). 98 Siehe dazu Tichy (2002) 175ff und die dort angegebene Fachliteratur. 99 Vgl. Wolfmayr (2004). Zu den Auswirkungen intraindustrieller Importe von Intermediärprodukten auf die Qualifikationsstruktur der Beschäftigung in der verarbeitenden Industrie Großbritanniens siehe Hijzen, Görg und Hine (2005). 100 Siehe dazu auch Kapitel 3.7.1. 101 Erfasst werden nur Erwerbspersonen in Privathaushalten, nicht aber in Anstaltshaushalten. 102 Zu beachten ist, dass Arbeit suchende Personen, die ansonsten die Kriterien der Arbeitslosigkeit erfüllen würden (aktive Arbeitssuche, Verfügbarkeit), nach dem LFK nicht als arbeitslos gelten, wenn sie eine oder wenige Stunden in der Referenzwoche gearbeitet haben. 103 Vgl. Lassnigg, Prenner, Steiner (1999) 34ff. 104 Die Angehörigen der Berufshauptgruppe <01> Soldaten, Zivildiener werden außer Betracht gelas- sen. Sie sind keiner Bildungsstufe zuzuordnen. 105 An dieser Stelle ist anzumerken, dass aus den oben bereits erwähnten Klassifikationsgründen für die AbsolventInnen bestimmter Lehren – Technische Zeichner, Fotografen etc. – die Ausübung eines Berufs aus der Hauptgruppe <3> keinen Einsatz über Ausbildungsniveau darstellt, sondern eine bil- dungsadäquate Tätigkeit. Der Anteil der Lehr- bzw. BMS-AbsolventInnen mit mehr als bildungsadä- quatem Beruf war somit tatsächlich geringer als der in Tabelle 65 ausgewiesene Wert von 16,7%. 106 Auch Lassnigg, Prenner und Steiner (1999) 34ff gelangten zu der Schlussfolgerung, dass Perso- nen, die einen mehr als bildungsadäquaten Beruf ausüben, bei weitem gegenüber jenen überwiegen, die in einem weniger als bildungsadäquaten Beruf tätig sind. 107 Vgl. Falk, Unterlass (2006); Fries, Leo (2007).

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