Full text: Mehrweg hat Zukunft! (180)

12. Statement des Umweltbeauftragten Brauerei Murau Johann Thanner Die Brauerei Murau ist ein über 500 Jahre alter Betrieb mit Produktionsstandort im ober- steirischen Murau, in einer noch intakten Region, welche ihre Getränke rein nach ökologi- schen Grundsätzen herstellt. Mit der Beteiligung an der EMAS - Verordnung und der NORM ISO-14001 hat man sich 1995 freiwillig zur kontinuierlichen Verbesserungen in allen umweltrelevanten Bereichen verpflichtet. So führt die Brauerei Murau seit 1996 mit Stolz die Eintragungsnummer AT-00001 im Standorteregister beim Umweltbundesamt und gehört damit zu den Umweltpionieren in Österreich. Man hatte gelernt mit Managementsystemen zu leben und die Vorteile daraus für den Betrieb zu nutzen. So hat sich im Laufe der Jahre ein imponierendes und gut funktionierendes System entwickelt, welches inzwischen mehrfach mit nationalen und internationalen Auszeichnungen anerkannt und ausgezeichnet wurde. Bei diesen betrieblichen und ökologischen Erfolgen spielen natürlich auch die Mitarbeiter eine große Rolle, denn ein erfolgreiches Umweltmanagement kann nur mit motivierten Mit- arbeitern erfolgreich gelebt werden. Der Produktionsablauf in der Brauerei Murau läuft nach ökologischen Grundsätzen ab, da- zu gehören natürlich auch die vielen positiven Umweltmaßnahmen im Bereich Energie, Emissionen und Ressourcenschonung, sowie die strenge Einhaltung der ökologischen Be- schaffungsrichtlinien. Dieses gelebte Umweltmanagement zeigt eine hohe Zielerreichung und die umgesetzten ökologischen Verbesserungen wirken sich auch sehr positiv auf das Betriebsergebnis aus. So ist die Brauerei Murau, als einzige Brauerei in Österreich, be- rechtigt das Österreichische Umweltzeichen Richtlinie Nr. 26 für Mehrweggebinde und Mehrwegbechersysteme (UZ Nr. 542) auf der Bierflasche zu führen. Die Richtlinie zeichnet Mehrweggebinde aus, welche mindestens zwölf mal wieder befüllt werden und beinhaltet ebenfalls strenge Anforderungen Richtung Reinigungsmittel, Hygiene und Logistik. Auch die Abfüll- und Reinigungsanlage muss ökolo- B u n d e s a r b e i t s k a m m e r 177

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