Full text: Haben wir eine Wahl? (10)

Arbeit&Wirtschaft 10/20126 Aus AK und Gewerkschaften
AK:
AK-Tipps – Schlau einkaufen
ÖsterreicherInnen geben immer mehr für Essen aus.
ÖsterreicherInnen müssen immer mehr fürs 
Essen ausgeben. In vielen Preisen ist ein 
nicht erklärbarer Österreich-Aufschlag 
enthalten. Die Verbraucherpreise sind 
in Österreich 2011 um 3,6 Prozent an-
gestiegen, in Deutschland um 2,5 Pro-
zent. Die AK-KonsumentenschützerIn-
nen  haben ein paar Einkaufstipps für Sie 
 zusammengestellt.
 » Achtung, was als „Sonderangebot“ da-
herkommt, zahlt sich nicht immer aus: 
Aktionen wie „1 + 1 gratis“ zum Beispiel 
bringen Ihnen nur etwas, wenn Sie das 
Produkt sowieso regelmäßig nachkaufen 
oder wenn es länger  haltbar ist.
 » Wer sparen will, muss in die Knie ge-
hen: Im Regal sind die Produkte unten 
meistens billiger. Manchmal kann es auch 
sein, dass Waren in der Blickrichtung von 
links nach rechts teurer werden.
 » Kundenkarten: Überlegen Sie gut, ob 
die Vergünstigungen dafür stehen, Ihre 
Daten preiszugeben. Schauen Sie genau, 
an wen die Daten weitergegeben werden. 
Lesen Sie das Kleingedruckte!
 » Vergleichen Sie Grundpreise. Packungs-
größen sind oft unterschiedlich.
 » Achtung beim Ratenkauf: „Heute 
 kaufen, später zahlen.“ Ratenkäufe zählen 
zu den teuersten Krediten. 
Kennen Sie Ihre Ausgaben und Ein-
nahmen? Mit dem AK-Haushaltsbud-
getrechner können Sie ausrechnen, was 
Ihnen an Geld übrig bleibt.
haushaltsbudget.arbeiterkammer.at
Mit dem AK-Supermarkt schaffen 
Sie sich einen Überblick:
tinyurl.com/8zpme5p
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von Redaktion und Herausgeber. Jeder/jede AutorIn trägt 
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GPA-djp:
Allzeit bereit: Wie uns Arbeit stresst
Testen Sie Ihr eigenes Arbeitsverhalten!
Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Frei-
zeit verschwimmen immer stärker: Ent-
grenzte Arbeit ist längst kein Phänomen 
des gehobenen Managements mehr, son-
dern hat bereits die breite Masse der Ar-
beitnehmerInnen erfasst. Die Fakten: 
laut einer deutschen Studie sind 88 Pro-
zent der ArbeitnehmerInnen auch außer-
halb ihrer Arbeitszeit für Kundinnen/
Kunden, Kolleginnen/Kollegen und 
 Vorgesetzte erreichbar. Vor zwei Jahren 
waren es noch 73 Prozent – ein Plus von 
15 Prozent! Knapp ein Drittel, nämlich 
29 Prozent der Beschäftigten, ist jederzeit 
erreichbar. Jeder Zweite gibt an, selbst 
im Urlaub täglich zu arbeiten. Lediglich 
15 Prozent sind nur in Ausnahmefällen 
erreichbar. In der Praxis lösen sich die 
Grenzen zwischen Arbeitszeit und Frei-
zeit meist schleichend auf. Die Mitarbei-
terInnen engagieren sich, nutzen die 
 moderne Technik, zeigen Einsatz – und 
sind dann irgendwann ausgelaugt von 
der ständigen Einsatzbereitschaft.
Wie steht es um Ihre Freizeit? Tes - 
ten Sie Ihr eigenes Arbeitsverhalten! Ar-
beiten Sie entgrenzt? Zum Test: Auch 
All-in-Verträge, Überstundenregelun gen 
und Konkurrenzdruck unter den Be-
schäftigten verleiten zur Verlagerung der 
Arbeitszeit in die Freizeit hinein. Ab-
grenzen kann man sich am besten durch 
klare, auch individuell ausgemachte Ver-
einbarungen mit dem Dienstgeber, zu 
welchen Zeiten Mailbox und Postein-
gang abgerufen werden müssen und wie 
rasch auf elektronische Post reagiert 
werden sollte.
Lesen Sie mehr unter:
www.kompetenz-online.at
        

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