Full text: Reich der Vielfalt (5)

Arbeit&Wirtschaft 5/2014 3Inhalt, Rubriken
Westliche Opiumkrieger und chinesische BoxerInnen 38
Wie der Westen Opium als Zahlungsmittel nach China brachte 
und sich das Land dadurch zum Untertan machte.
Chronologie 40
Von Bauern und Kaisern. Eine gegenüberstellende Chronologie 
österreichischer und chinesischer Geschichte.
Interview:
Arbeitskampf im Reich der Mitte 8
Arbeitsrechts- und China-Experte Rolf Geffken über Arbeitswelt, 
Sozialsystem und Arbeitskämpfe in China.
Kurzkrimi:
Einen Ruf zu verlieren 42
Ein Kurzkrimi von Anni Bürkl.
Standards:
Standpunkt: Ein Blick ins chinesische Kaleidoskop! 4
Veranstaltung: Schattenseiten der Fußball-WM 5
Aus AK und Gewerkschaften 6/7
Historie: Elende Verhältnisse 11
Zahlen, Daten, Fakten 24
Rück-Blog 44
Nicht zuletzt – von Markus Marterbauer 45
Man kann nicht alles wissen 46
Erklärungen aller grün-markierten Worte.
„Tatsächlich ist ihr Selbstbewusstsein ge-
wachsen.“ Mit diesen Worten kommentiert 
China- und Arbeitsrechtsexperte Rolf 
 Geffken die aktuelle Lage der Beschäftigten 
im Reich der Mitte. Dass China als billige 
„Werkbank der Welt“ gilt und die Beschäf-
tigten zugleich für eine gerechte Beteiligung 
an den Gewinnen kämpfen, ist nur einer 
von vielen Widersprüchen dieses großen wie 
vielfältigen Landes. Dieses Kaleidoskop ver-
suchen wir in dieser Ausgabe darzustellen. 
Daniel Fuchs, Amela Muratovic und  Marcus 
Strohmeier werfen unterschiedliche Blicke 
auf die Kämpfe von chinesischen  Arbeite - 
rinnen und Arbeitern sowie Gewerkschaften 
(Seiten 12, 18 und 26 ff ). Schon in den 
1930er-Jahren interessierte sich der bekann-
te  Gesundheitsstadtrat Julius Tandler für die 
Lage der  chinesischen Industriearbeiter-
schaft (S.11). Etwa zur gleichen Zeit kamen 
die ersten chinesischen Migrantinnen und 
Migranten nach  Österreich (siehe S. 14). 
Maja Nizamov suchte nach chinesischen 
Erfindungen, die die euro päische (Kolo-
nial-)Geschichte beeinflusst haben (S. 16). 
Irene Steindl widmet sich dem Thema Ge-
schlechtergerechtigkeit am Beispiel der be-
liebten chine sischen TV- Serien (S. 22). Wei-
tere Facetten unseres China-Kaleidoskops: 
Harald  Kolerus schreibt über Stadtplanung 
(S. 28), Sophia Fielhauer-Resei und Chris-
tian Resei über umweltpolitische  Heraus- 
forderungen (S. 20),  Alexandra  Rotter über 
Studieren in China (S. 30),  Astrid Fadler 
über Traditionelle Chinesische Medizin 
(S. 34) und Gabriele Müller über die  Küche, 
die hierzulande jeder und jede zu kennen 
meint (S. 32). Das Schlusswort hat wie ge-
wohnt Markus Marterbauer, der das Vorur-
teil der „gelben Gefahr“ kritisch hinterfragt. 
Im „Rück-Blog“ lesen Sie ebenfalls wie ge-
wohnt eine Zusammenfassung aus dem 
 ExpertInnenblog blog.arbeit-wirtschaft.at.
Für das Redaktionskomitee
Sonja Fercher
Redaktion internWidersprüchliches China
www.arbeit-wirtschaft.at
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