Wiens roter Oktober 12
ArbeiterInnen kämpften 1848 bis zum Schluss für die Revolu­
tion, aber nur wenige Studenten und Bürgerliche.
100 Jahre Achtstundentag 14
Außer durch Faschismus und Krieg stand bis 2018 der Achtstun­
dentag mit zehn Stunden Höchstarbeitszeit nie infrage.  
Zurück zu den oberen 100.000 20
Ohne Zustimmung der Arbeitgeber kann künftig in der Kran­
kenversicherung nicht einmal ein Pflaster bestellt werden. 
Die Republik, die sie wollten 22
Im Jahr 1918 kämpfte die Gewerkschaft tatkräftig bei der Grün­
dung der „sozialen Demokratie“ mit. 
Wer die Wahl hat … 26
Das Wahlrecht wird seit über einem Jahrhundert Schritt für 
Schritt inklusiver. Defizite bestehen aber bis heute. 
Im Untergrund 28
Als die Gewerkschaft gezwungen war, gegen den Austrofaschis­
mus und Nationalsozialismus Widerstand zu leisten.
Verantwortungsverlagerung 36
Damals wie heute geht es bei der Arbeitsmarktpolitik im Wesent­
lichen um Verteilungsfragen.
Revolution light 38
Die 68er­Bewegung war der Startschuss für viele Reformen und 
gesellschaftliche Veränderungen.
Die Verstaatlichung der Verluste 40
2008 platzte die Immobilienblase in den USA und löste in der 
Folge die stärkste Rezession der Nachkriegszeit aus. 
Kulturtipps zum Gedenkjahr 42
Das Gedenkjahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Einige Ausstellungen 
sind aber noch bis nächstes Jahr zu sehen. 
In den Anfängen der österreichischen Gewerkschaftsbewegung  
finden sich einige Kämpfer mit jüdischer Herkunft. Dieser Aspekt 
wurde aber bisher weitgehend ausgeblendet.
Reportage
30
Schwerpunkt
Ferdinand Lacina war von 1986 bis 1995 Finanzminister. Er blickt 
zurück auf die Umbrüche in den 1970er-Jahren und die Jahrzehnte 
seither. Die Zukunft sieht er alles andere als rosig.
Interview
16
2
        

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