Full text: Finanzkrise: Die Kunden zahlen für die Krise!

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a) Bei täglich fälligen Sparzinsen gibt es bei vielen Bankinstituten einen prak-
tisch fixen Zinssatz von 0,125% (vor Kapitalertragssteuer), der auch in Zeiten 
hoher Euribor-Vergleichswerte nicht nach oben korrigiert wird. Im Zeitreihen-
vergleich zeigt sich, dass die Zinssätze für täglich fällige Sparbücher auf 
4,625% (Maximalwert) angestiegen, zuletzt (Februar 2010) jedoch auf bis zu 
0,063% (Minimalwert) gefallen sind.  
 
Sparbuchzinsen (tgl fällig) im Vergleich zum 
Euribor (1 Monat)
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Datum (Monat/Jahr)
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Zinsen am Sparbuch
(täglich fällig)
1-Monats-Euribor
 
 
Aus dem Diagramm wir ersichtlich, dass der scharf steigende Euribor-Wert ab 
2006 bis Oktober 2008 praktisch keine Auswirkung auf den durchschnittlich 
angebotenen Zinssatz für täglich fälliges Geld mit sich brachte. 
Trotz höherem Euribor blieben die Zinsen auf niedrigstem Niveau. 
b) Bei SparCards gibt es für täglich fällige Spareinlagen zwar etwas mehr Zin-
sen als am herkömmlichen Eckzinssparbuch, diese positive Zinsdifferenz ist 
in letzter Zeit aber merklich zurückgegangen. Momentan gibt es auch für Ein-
lagen auf einer Sparcard teilweise nur mehr einen Zinssatz in der Höhe von 
0,125% (vor Kapitalertragssteuer). 
 
 
Marktzinsen steigen 
scharf, Sparzinsen blei-
ben „stabil“ auf 0,125% 
Jänner 2009: 
Sparzinsen 
sinken sofort 
und drastisch 
von 0,25% auf 
0,16% (Median)
        

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