Full text: Implementierung und Testung des "Arbeitsmarktindex der Arbeiterkammer Wien"

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1. Einleitung und Aufbau der Studie 
Jedes Land hat seinen eigenen politischen und institutionellen Hintergrund, seine 
eigenen Herausforderungen, Stärken und Schwächen. Dementsprechend komplex 
wird das Benchmarking der Arbeitsmarktsituation, -entwicklung und –bedingungen 
zwischen verschiedenen Staaten, selbst in einer Gemeinschaft wie der Europäischen 
Union.  
Die Methodik der Indexbildung bietet die grundsätzliche Möglichkeit, gebündelt 
Auskunft über die relative Position einzelner EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf 
verschiedene Arbeitsmarktdimensionen zu geben. Deshalb hat das WIFO im Auftrag 
der Arbeiterkammer Wien sowie in Zusammenarbeit mit den dortigen Expertinnen 
und Experten ein Instrumentarium zur Beobachtung des österreichischen 
Arbeitsmarktes relativ zu den restlichen 26 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union 
zusammengestellt. 
Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse dieser Arbeit. Er beginnt mit 
Erläuterungen zu den Bereichen, für welche Indizes ermittelt wurden, bevor im 
methodischen Überblick von Kapitel 3 auf die Anforderungen an die 
Datengrundlagen, die Datenauswahl und auf den Prozess der Indikatorenfindung 
eingegangen wird. Es folgt eine explizite Vorstellung der einzelnen Datenquellen, auf 
denen Kennzahlen für die spezifischen Bereichsindizes beruhen (Kapitel 4). Eine 
genauere Beschreibung der Berechnungsmethode ist Kapitel 5 zu entnehmen, wobei 
ein konkretes Berechnungsbeispiel einer Veranschaulichung der Vorgangsweise 
dient. Die Ergebnisse der Indexbildung sind in Kapitel 6 dargestellt, zu denen das 
abschließende 7. Kapitel die Zusammenfassung und Schlussfolgerungen skizziert. 
Dem Anhang sind insbesondere die wesentlichen Ergebnisse und die 
Berechnungsschritte tabellarisch zu entnehmen (Anhang A), aber auch ein 
detaillierter Überblick über den Prozess der Indikatorenfindung (Anhang B) und der 
Sensitivitätsberechnungen anhand der Änderung der österreichischen Rangposition 
bei Ausschluss einzelner Indikatoren (Anhang C).1 Zusätzlich gibt es einen 
Tabellenanhang, der sowohl die Rohdaten als auch die Ergebnisse aller Indikatoren 
enthält. 
  
                                                     
1 Neben den ursprünglich diskutierten Indikatoren und den Indikatoren die tatsächlich in die jeweiligen 
Bereichsindizes eingehen, sind in Anhang B Datenmatrizen zur Verfügbarkeit und Definitionen der Indikatoren für die 
Jahre 2006-2008 aufgeführt. Ausgestrichene Indikatoren wurden aufgrund von Datenrestriktion oder inhaltlichen 
Unzulänglichkeiten nicht in das endgültige Indikatorenset aufgenommen.
        

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