Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 1982 Heft 1 (1)

2. Bestimmungsgrößen für die ungünstige Stellung der Frau 2.1 Unqualifizierte Tätigkeiten Der relative Einkommensvorsprung männlicher Arbeiter und Ange¬ stellter entsteht durch die Zurücksetzung ihrer weiblichen Kollegin¬ nen; diese müssen sich oft damit begnügen, untergeordnete Tätigkeits¬ bereiche auszufüllen. Nur rund 6 Prozent aller männlichen Erwerbstätigen, aber 11 Prozent aller weiblichen führten 1978 Hilfsarbeit aus und nur ein Zehntel der erwerbstätigen Männer, aber nahezu ein Fünftel der erwerbstätigen Frauen eine einfache Angestelltentätigkeit. Dagegen konnten die Posi¬ tion eines leitenden Angestellten rund 5 Prozent der Männer, aber bloß 2 Prozent der Frauen einnehmen (der Frauenanteil unter den leitenden Angestellten lag bei 20 Prozent, während er bei den ungelernten Arbei- tem mehr als die Hälfte erreichte). Auch im manuellen Arbeitsbereich Übersicht 2 Die Stellung von Männern und Frauen in der Berufshierarchie 1978 Männer % Frauen % Frauenanteil in % Landwirte u. Mithelfende 7,5 13,1 53,0 sonst. Selbst, u. Mithelfende 8,2 7,7 37,6 Selbst, u. Mithelf. zusammen 15,7 20,8 46,1 Facharbeiter 24,9 4,9 11,2 angelernte Arbeiter 12,7 13,1 40,1 ungelernte Arbeiter 6,3 11,1 53,3 Landarbeiter 0,8 0,6 33,7 Arbeiter zusammen 44,7 29,7 30,1 leitende Angestellte 4,4 1,6 19,5 qualifizierte Angestellte 10,6 7,5 31,3 mittlere Angestellte 14,5 21,7 49,3 einfache Angestellte 10,1 18,7 54,4 Angestellte zusammen 39,6 49,5 44,7 Alle 100,0 100,0 41,2 Quelle: Österreichisches Statistisches Zentralamt, Mikrozensus 1978-3; Sonderauswertung. 82

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