Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 1991 Heft 3 (3)

gen im Hochschulbereich - plötzlich 
entstand seitens der Hochschulen ein 
großes Interesse an einer mittelfristi­
gen Finanzplanung. Die immer stärke­
ren Haushaltskürzungen zwangen zum 
Umdenken im System der Hochschul­
finanzierung - der Trend ging von sog. 
Inputkonzepten, wo z. B. die Zahl der 
Studenten den Finanzierungsschlüssel 
ausmacht, zu outputbezogenen Model­
len, wo z. B. die Zahl der Studienabsol­
venten ein stärkeres Gewicht bekam. 
Darüber hinaus kam es zur Einführung 
der Finanzierung auf Grundlage von 
426 
Projekten (nach wie vor ist jedoch die 
Basisfinanzierung inputbezogen) .  
Zahlreiche Modelle und Ansätze 
samt den begleitenden Kritiken 
seitens der Autoren ließen sich hier 
noch anführen. Der Sammelband ist 
für jedermann(-frau) lesenswert und 
interessant, der (die) sich mit Proble­
men des Hochschulwesens befaßt, und 
damit ein wertvoller Beitrag für die 
gerade aktuelle Diskussion um die Re­
form des Österreichischen Hochschul­
wesens. 
Miron Passweg
        

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