Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2005 Heft 2 (2)

Wirtschaft und Gesellschaft Märkten bzw. Branchen eingegangen, deren strukturelle Merkmale kollusi­ ves Verhalten nahe legen könnten. Pe­ ter Eigner stellt den Wandel der Öster­ reichischen Bankenlandschaft seit den 1 990er Jahren dar, wobei er auf Vor­ entwicklungen bis in die 1 940er Jah­ re zurückblickt. Rudolf N. Reitzner stellt die struktu­ relle Entwicklung der Österreichischen Baubranche dar. Er geht auf die wich­ tigsten Unternehmensgruppen Mitte der 1 980er Jahre, zu Beginn der 1 990er Jahre, die Einführung der Fu­ sionskontrolle mit der Kartellgesetz­ novelle 1 993, die Konzentrationsvor­ gänge seit der Einführung der Fu­ sionskontrol le und die Gemein­ schaftsunternehmen im vorgelagerten Bereich ein. Die Telekombranche kann gerade­ zu als ein Lehrbuchbeispiel für die Öff­ nung eines vordem monopolisierten Marktes gelten. Im Beitrag von Ernst Brunner und Andreas Resch wird die­ se Entwicklung nachgezeichnet. Im 3 10 3 1 . Jahrgang (2005), Heft 2 Einklang mit der Entwicklung auf EU­ Ebene wurde 1 997 ein neues Tale­ kommunikationsgesetz verabschiedet, eine weisungsunabhängige Regul ie­ rungsbehörde als GmbH gegründet und der Eintritt neuer Markttei lnehmer durch asymmetrische Wettbewerbsbe­ dingungen gefördert. Äußerst komplexen Marktstrukturen wendet sich Peter Tschmuck in seinem Beitrag über die Medienkonzentration in Österreich zu. Mit der Darstellung historischer Ent­ wicklungen des Kartellwesens in Öster­ reich , wesentlicher aktueller Ansätze der Kartel lpolit ik und Fal lstudien zur strukturellen Entwicklung von Märkten, in denen Monopole, Marktmacht und Kartelle auf die eine oder andere Weise eine wichtige Rolle spiel(t)en , bietet sich der vorliegende Sammel­ band als Einführungs- und Überblicks­ werk zur widersprüchlichen Thematik Kartelle in Österreich an. Josef Schmee

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