Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2008 Heft 3 (3)

Wirtschaft und Gesellschaft 34. Jahrgang (2008), Heft 3 360 Zusammenfassung Die Studie untersucht die Effekte der Zunahme der österreichischen Direktinvestitionen in das Ausland sowie der Importe und Exporte Österreichs auf die inländische Beschäf- tigung, die Löhne und Gehälter, sowie auf die funktionale Einkommensverteilung (Lohn- quote) für den Zeitraum 1993-2004 (aktive Direktinvestitionen) bzw. 1988-2005 (Außen- handel). Die genannten Effekte werden getrennt ermittelt für die Gesamtwirtschaft, die verarbeitende Industrie und den Dienstleistungssektor. Das Ausland wird aufgegliedert in Industriestaaten, osteuropäische Länder und sonstige Schwellen- und Entwicklungslän- der. Eine weitere Differenzierung erfolgt nach Branchen hoher und niedriger Qualifikation der Beschäftigten bzw. nach ArbeitnehmerInnen mit hoher Qualifikation (Angestellte) und niedriger Qualifikation (ArbeiterInnen). Die Studie bestätigt, dass besonders österreichische aktive Direktinvestitionen und Importe einen ausgeprägt negativen Effekt auf die inländische Beschäftigung haben, zu einem geringeren Ausmaß auch negative Verteilungseffekte. Die negativen Auswirkun- gen sind nicht auf ArbeiterInnen in den Niedrigtechnologiebranchen beschränkt, sondern treffen zunehmend auch höher qualifizierte ArbeitnehmerInnen in den Hochtechnolo- giebranchen. In aggregierter Betrachtung der Effekte von ADI, Importen und Exporten ist davon auszugehen, dass die negativen Effekte von ADI und Importen durch die positiven Exporteffekte nicht ausgeglichen wurden.

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