Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2013 Heft 3 (3)

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39. Jahrgang (2013), Heft 3 Wirtschaft und Gesellschaft
eine auf langfristige Entwicklungen fo-
kussierende Interpretation nutzt.
Hervorzuheben ist, dass Hildermeier
nie den roten Faden verliert: Am Be-
ginn bzw. Ende jedes Hauptabschnitts
bietet er eine kompakte Vorschau bzw.
zusammenfassende Rückschau. Be-
sonders nützlich sind diese Passagen
für jene LeserInnen, die den Band als
Nachschlagewerk verwenden und/
oder nur Teile davon in voller Länge le-
sen. Wesentlich zum Nutzwert des Bu-
ches tragen Glossar, umfangreiche
Liste zitierter westsprachiger Literatur,
Orts-, Personen-, Sach- und Begriffs-
register bei.
Selbstverständlich wird nach Mei-
nung einiger LeserInnen die eine oder
andere Thematik zu kurz gekommen
sein. Die Tatsache, dass beide Bände
russischer Geschichte überwiegend
aus hauptstädtischer Perspektive ge-
schrieben sind, bedingt, dass sich Hil-
dermeier nur am Rande mit der Vielvöl-
kerproblematik Russlands beschäftigt:
Beispielsweise finden die Erschlie-
ßung und Eroberung Sibiriens und die
langwierigen Kriege im Kaukasus wäh-
rend des 19. Jhs. nur beiläufige Erwäh-
nung. Diese berechtigten Einwände
ändern freilich nichts am Gesamturteil.
Martin Mailberg
        

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