Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2013 Heft 3 (3)

471 39. Jahrgang (2013), Heft 3 Wirtschaft und Gesellschaft eine auf langfristige Entwicklungen fo- kussierende Interpretation nutzt. Hervorzuheben ist, dass Hildermeier nie den roten Faden verliert: Am Be- ginn bzw. Ende jedes Hauptabschnitts bietet er eine kompakte Vorschau bzw. zusammenfassende Rückschau. Be- sonders nützlich sind diese Passagen für jene LeserInnen, die den Band als Nachschlagewerk verwenden und/ oder nur Teile davon in voller Länge le- sen. Wesentlich zum Nutzwert des Bu- ches tragen Glossar, umfangreiche Liste zitierter westsprachiger Literatur, Orts-, Personen-, Sach- und Begriffs- register bei. Selbstverständlich wird nach Mei- nung einiger LeserInnen die eine oder andere Thematik zu kurz gekommen sein. Die Tatsache, dass beide Bände russischer Geschichte überwiegend aus hauptstädtischer Perspektive ge- schrieben sind, bedingt, dass sich Hil- dermeier nur am Rande mit der Vielvöl- kerproblematik Russlands beschäftigt: Beispielsweise finden die Erschlie- ßung und Eroberung Sibiriens und die langwierigen Kriege im Kaukasus wäh- rend des 19. Jhs. nur beiläufige Erwäh- nung. Diese berechtigten Einwände ändern freilich nichts am Gesamturteil. Martin Mailberg

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.