Full text: Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung in Wien (2)

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C. Zürich 
Im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) wird das Jobticket „Bonus-Pass“ genannt und gewährt 
35% Einheitsermäßigung auf die Abonnementpreise, wobei bereits ab 30 Karten für die 
Unternehmen (juristische Person oder im Handelsregister eingetragen) ein progressiver 
Rabatt gewährt wird.  
 
Zudem stehen an 115 Stationen des Zürcher Verkehrsverbunds insgesamt 6.900 P+R 
Stellplätze zur Verfügung, die für Inhaber eines gültigen ZVV-Fahrausweises reserviert 
sind. Davon stehen 37% gratis zur Verfügung, weitere 36% kosten weniger als CHF 5,-- 
pro Tag, bei weiteren 20% beträgt die Tagesgebühr exakt € 5,-- pro Tag. Nur 7% der Anla-
gen sind teurer. 
D. Linz 
In Linz wurde in Zusammenarbeit mit Betrieben der LINZ AG LINIEN und anderen Ver-
kehrsbetrieben ein attraktives Modell zur Förderung der MitarbeiterInnenmobilität erarbei-
tet. Das „Jobticket“ beinhaltet folgende Leistungen: 
? Nutzung aller Verkehrsmittel der LINZ AG LINIEN für ein Jahr inkl. Pöstlingbergbahn  
? Mitnahmeberechtigung von einem Erwachsenen und bis zu vier Kindern unter 15 Jah-
ren an Samstagen, Sonn- und Feiertagen 
? Ermäßigung bei AST-Fahrten (Anruf-Sammel-Taxi) 
? Ermäßigung beim Mietwagen-Anbieter Sixt 
? Sondertarife bei Carsharing DenzelDrive  
Finanziert wird das Linzer Jobticket über einen Arbeitgeberanteil und einen Ar-
beitnehmeranteil. Der Arbeitgeberanteil stellt einen Grundbetrag von 2 Euro pro Mitarbeiter 
und Monat dar und ist als solidarischer Beitrag vom Arbeitgeber an die Verkehrsbetriebe 
abzugeben. Der Grundbeitrag ermöglicht die Ermäßigung des Jobtickets gegenüber nor-
malen Zeitkarten. 
 
Das zweite Standbein der Finanzierung stellt der Arbeitnehmeranteil dar. Durch die Bezah-
lung des Grundbeitrages (Arbeitgeberanteil) werden alle Mitarbeiter des Unternehmens be-
rechtigt, für derzeit 18,90 Euro monatlich (Stand Januar 2011) eine persönliche Monatskar-
te zu erwerben. Das Netzticket fürs Jahr kostet 222 Euro pro Jahr und entspricht einer 
Kostenreduktion von 40 Prozent. Mehr als 3.000 Linzer ArbeitnehmerInnen aus 203 Be-
        

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