Full text: Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen

Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen - 126 - Abbildung 4.8: Heilmittelverordnungen in Oberösterreich in Abhängigkeit der Dauer der Arbeitslosigkeit, nach Altersgruppen (2008) 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 14,0 16,0 18,0 20,0 15-19 20-24 25-29 30-34 35-39 40-44 45-49 50-54 55-59 keine Arbeitslosigkeit bis 1 Monat Arbeitslosigkeit 1-3 Monate Arbeitslosigkeit mehr als 3 Monate Arbeitslosigkeit Quelle: HV-INDIDV, OOEGKK, WIFO-Berechnungen Die getrennte Betrachtung der verordneten Psychopharmaka im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit zeigt zum einen eine stärkere Altersabhängigkeit und zum anderen einen deutlichen Unterschied zwischen Frauen und Männern (Abbildung 4.9) Über die Altersgruppen 14 bis 59 hinweg bekommen beschäftigte Frauen ohne Arbeitslosigkeitsphasen im Jahr 2008 im Durchschnitt 5,7 Psychopharmaka-Packungen pro Jahr verschrieben. Der entsprechende Wert bei Männern beträgt 5,9. Bei einer Arbeitslosigkeit von drei Monaten und mehr steigen die Psychopharmakaverordnungen bei Frauen auf durchschnittlich 6,6 und bei Männern auf 7,7. Männer die im Jahr 2008 insgesamt mehr als 90 Tage arbeitslos waren haben einen um ein Drittel höheren Psychopharmakaverbrauch als Männer ohne Arbeitslosenphasen. Der Medikamentenkonsum liegt bei Personen mit Arbeitslosigkeitsphasen deutlich höher als bei Beschäftigten (vgl. Übersicht 4.11).

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